Mit dem eigenen Auto durch Südfrankreich

Der Grundgedanke unserer Rundreise war ja, mit wenig Geld und dem eigenem Auto durch ganz Frankreich, insbesondere Südfrankreich, zu reisen. Zu Beginn, in den Städten Dijon und Lyon hat das auch wirklich gut geklappt. Hierzu haben wir uns über Airbnb tolle Unterkünfte direkt in der Stadt geleistet (Beispiel, in Dijon 500 Meter des Zentrums, gut ausgestattet und wirklich nett und sauber für 31€/Nacht wo man für ein durchschnittliches 3-Sterne-Hotel mindestens 80€ bezahlt). Man muss hierfür nur ein wenig Geduld bei der Planung mitbringen welche wir in den letzten Tagen ein wenig verloren haben und durch Schusseligkeit schon ein Airbnb auf der anderen Seite Frankreichs gebucht haben was man nicht mehr stornieren konnte. Den Teil unserer Rundreise gibt es aber im Detail weiter später.

Generell bietet Südfrankreich zu jeder Jahreszeit seinen ganz besonderen Reiz. Eine Vielfalt aus dörflicher Idylle und pulsierenden Großstädten, alles am Meer gelegen, macht Südfrankreich zu einem besonders beliebten Reiseziel. Was wir an den einzelnen Orten und Städten erlebt haben, unbedingt sehenswert ist und natürlich die tollen Bilder von der Rundreise folgen nun.

Dijon

Hier gibt es viel zu sehen und eine wirklich schöne Innenstadt. Dijon ist eine Stadt im Osten Frankreichs, Hauptstadt des Départements Côte-d’Or und die Hauptstadt der Region Bourgogne-Franche-Comté mit rd. 154.000 Einwohnern.

Ich hatte mich unwissend auf Senffelder und Läden gefreut wo man diesen bekommt. Das war leider Fehlalarm, denn der Tafelsenf wurde nur nach der Stadt benannt, es handelt sich aber nicht um eine Herkunftsbezeichnung, sondern lediglich um ein Rezept.

Wir haben uns bei angenehmen 28 Grad dann auf den Weg durch die Innenstadt gemacht wo es wirklich viel zu entdecken gibt. Wir hatten generell das Glück, dass viele Feste und Veranstaltungen an unseren Stopps waren und es jeden Tag etwas zu erleben gab.

Ein wirklich schöner Platz ist der „Place de la Liberation“ und wer Kirchen und Gebäude mag kommt im „Notre Dame“ sowie im „Ducal Palace“ ganz auf seine Kosten. Eine Weinprobe oder Weintour könnt ihr im gesamten Gebiet von Burgund unternehmen, je nachdem wie viel Zeit ihr an den Stopps habt.

Genießt die malerischen Balkone und das städtische Treiben. Wirklich schön!

Dijon Frankreich Rundreise
Dijon Frankreich Rundreise
Dijon Frankreich Rundreise
Dijon Frankreich Rundreise

Lyon

Weiter Richtung Süden haben wir dann eine Nacht in Lyon verbracht. Auch hier wieder ein netter Kontakt über Airbnb direkt im Zentrum. Für wenig Geld hatten wir eine wirklich große Wohnung zur Verfügung.

Lyon ist die Hauptstadt der Region Auvergne-Rhône-Alpes und der Métropole de Lyon im Südosten Frankreichs. Wirklich eine tolle Stadt, wobei ich Dijon vorziehen würde. In den Städten stellten wir schnell fest, dass es viele tolle und gepflegte Parks gibt, wo man gemütlich herumspazieren kann. Unsere Empfehlung ist der Parc de la Tête d’Or. Auch hier lädt die malerische Altstadt zum Verweilen ein. Rundum diese Großstadt erfahrt ihr auch wieder malerische Idylle, welche man nach der leichten Hektik in Lyon auch gebrauchen kann. Wir waren jedenfalls irgendwie froh wieder ins dörfliche zu kommen, auf einer solchen Rundreise sind Großstädte für uns nämlich immer Stress. Die Umgebung um Lyon bietet aber einige Weingebiete die ideal für Fotostopps sind.

Lyon Südfrankreich Rundreise
Lyon Südfrankreich Rundreise
Lyon Südfrankreich Rundreise
Lyon Südfrankreich Rundreise

Nîmes

Weiter im Süden Frankreichs kommt unser Städtehighlight. Nîmes ist eine wirklich gigantische Stadt und wir hatten uns die ganze Reise lang schon auf das Amphitheater von Nîmes gefreut. Leider konnten wir nicht die volle Schönheit von Innen begutachten, da hier für ein Konzert bereits abgesperrt war. Von Außen aber trotzdem gigantisch und eine absolut tolle Fotokulisse. Es erinnert beim ersten Anschein ein wenig an das Kolosseum in Rom.

Nimes Frankreich Rundreise
Nimes Frankreich Rundreise
Nimes Frankreich Rundreise
Nimes Frankreich Rundreise

Ein weiteres Muss sind die Jardins de la Fontaine, eine wunderschöne Gartenanlage die für einen Spaziergang einlädt.

Nun noch ein gut gemeinter Ratschlag, die Städte mit dem Auto zu erkunden kosten viel Geduld, gute Nerven und viele Kreisverkehre. Wer seine Rundreise also völlig entspannt erleben möchte sollte höchstens 1-2 Städte mitnehmen. Der Rest rundherum ist völlig sehenswert und wer die Natur liebt und gelbe saftige Sonnenblumenfelder und die schönen Weinanbaugebiete sehen möchte sollte im Navi definitiv die Autobahnen, welche sowieso größtenteils mautpflichtig sind, deaktivieren. Ein Ausflug auf die Landstraßen lohnen sich im ländlichen Bereich von Südfrankreich.

Nimes Frankreich Rundreise
Nimes Frankreich Rundreise
Nimes Frankreich Rundreise
Nimes Frankreich Rundreise

Camargue

Nachdem wir genug von den Großstädten Frankreichs hatten, sind wir weiter in den Süden Frankreichs gefahren um etwas ländlicher die Naturlandschaft Camargue zu entdecken. Laut unserem Reiseführer von ADAC soll es dort in den Salzseen Flamingos geben – wir waren sehr gespannt, was uns dort erwartet.

Die Camargue ist eine 1500 km² große Ebene in der Provence im Süden Frankreichs. Sie liegt unterhalb der wirklich tollen Stadt Arles, welche man gut für einen Tagesausflug von dort besuchen kann. Dies folgt später im Beitrag. Ebenfalls kann man von dort aus auch die Stadt Nîmes erreichen – es lohnt sich also ein paar Nächte hier zu bleiben, da dies ein gelungener Startpunkt für Tagesausflüge ist, gerade wenn man mit dem Auto unterwegs und mobil ist.

Wir haben mal wieder über Airbnb ein tolles und wirklich nettes Gästezimmer inklusive Pool gefunden. Die Gastgeber waren sehr freundlich und haben uns viele Ratschläge für Ausflüge gegeben – wir waren also in Aimargues herzlich willkommen und konnten die Gegend in aller Ruhe erkunden. Am Abend wurde in der dort ansässigen Arena ein Abendprogramm geboten, welches auch Stiere und verschiedene Wettkämpfe beinhalten.

Nun aber zu den Flamingos und der tollen Landschaft der Camargue. Unsere Gastfamilie sagte, wir sollen entlang der Salzseen Richtung Le Grau-du-Roi fahren – dort wären die Flamingos jeden Tag wenn sie zur Arbeit fahren. Leider hatten wir kein Glück, dennoch ist eine Besichtigung beim Salzabbau empfehlenswert. Man kann diese nicht übersehen, die Straße führt quasi direkt daran vorbei.

Dort haben wir auch nach den Flamingos gefragt und wurden freundlich darauf hingewiesen, dass diese zur Zeit nicht hier wären – wir könnten es aber in einem anderen Teil der Camargue versuchen, dort wäre ein Naturschutzgebiet, wo Hunderte Flamingos leben würden. Die Flamingos kommen wegen der Leibspeise, der leckeren Krebse, welche auch die Federpracht immer so schön Rosa färbt, dorthin.

Und tatsächlich haben wir sie gefunden. Hier der genaue Standort, sodass ihr nicht so lange suchen müsst, wie wir es getan haben:

Pont de Méjanes, 13460 Saintes-Maries-de-la-Mer

Es ist ein Gelände mit ebenfalls einer Arena, wo Shows mit Pferden stattfinden. Hier hat man die Möglichkeit die Gegend zu Fuß zu erkunden oder mit einer Art Bahn, welche aber kostenpflichtig ist. Die Route zu Fuß lohnt sich, denn es ist doch schöner, ohne weitere Touristen, alleine die Natur zu genießen.

Es grenzt fast an eine Art Steppe, auf der anderen Seite dann wieder saftig grüne Wiesen mit Rindern. Auch den Weg dorthin haben wir genutzt um häufig anzuhalten und die Natur, die Weite und die Tiervielfalt dort zu bestaunen.

Camargue Südfrankreich Reiseführer
Camargue Südfrankreich Reiseführer
Camargue Südfrankreich Reiseführer
Camargue Südfrankreich Reiseführer

Kunststadt Arles

Arles, eine kleine Gemeinde mit rd. 53.000 Einwohnern, hat mich wirklich beeindruckt und war bisher die schönste Stadt in Frankreich auf unserer Rundreise. In der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur trifft man sich hier um die Gallerien und Ausstellungen von Künstlern, Fotografen und Malern zu bestaunen. Das alles in einem so passenden Ambiente! In allen kleinen Straßen der wunderschönen Stadt tritt man in Ateliers und Ausstellungsorte ein und kann verschiedenste Kunst und deren Künstler bewundern und, sofern man französisch spricht, auch ein nettes Gespräch führen.

Am Place de la Republique vorbei, wo meist Demonstrationen und das öffentliche Leben geführt wird, gelangt man in die beeindruckende Altstadt mit seinen kleinen Straßen, Bistros und Restaurants. Auch die typischen Fensterläden mit den Pflanzenranken hat man in Arles an jeder Ecke. Lasst die Bilder sprechen und genießt die Kunst.

Arles Südfrankreich Reiseführer
Arles Südfrankreich Reiseführer
Arles Südfrankreich Reiseführer
Arles Südfrankreich Reiseführer

Saint Tropez

Ja, wir hätten von Saint Tropez mehr erwartet und sind wirklich enttäuscht. Außer, dass es hier viele Jachten und tolle Autos zu begutachten gibt kann man, sofern man ebenfalls darauf steht, in den vollgestopften Einkaufsstraßen in teuren Einkaufsläden bummeln. Das war es in unseren Augen auch schon.

Der Hafenort mit rd. 4400 Einwohnern lockt, durch die vielen Reichen und Schönen, so viele Touristen, dass man den Ort und die schöne Altstadt gar nicht richtig genießen kann. Wir sind zwar durch geschlendert aber da hat es mir in Arles  und Nîmes doch besser gefallen.

Kurz und Bündig kann man sich den Hafen und die Altstadt ansehen, mehr um einen schönen Tag zu verbringen gibt es hier aber nicht. Ein wenig mehr Ruhe gibt es auf dem Aussichtspunkt oberhalb der Stadt.

St. Tropez Südfrankreich Reiseführer
St. Tropez Südfrankreich Reiseführer
St. Tropez Südfrankreich Reiseführer
St. Tropez Südfrankreich Reiseführer

Biot

Der Weg, weiter an der Côte d’Azur entlang, führte uns durch Cannes, einer Stadt mit rd. 74.000 Einwohnern in Südfrankreich. Direkt am Meer gelegen und wirklich toll. Wir sind nicht in die Stadt reingefahren, da wir wirklich genug von Großstädten hatte – aber entlang der schmalen Straßen am Meer pochten unsere Herzen. Die schönen Strände, das türkisblaue Meer – ein Traum wie in der Karibik.

Südfrankreich Reiseführer
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Nachdem wir dann wieder in einem F1 Hostel (hotelF1 Antibes Sophia Antipolis) angekommen waren, hatten wir die Schnauze wirklich voll. So ein abgeranztes Motel mit Schimmel in allen Ecken- da wollten wir nicht bleiben und wir stornierten die Nacht am späten Abend. Wir würden euch wirklich raten eher auf schöne Airbnb´s zu setzen, anstatt in solch einem Hotel zu schlafen, wo man sich das Badezimmer mit anderen teilen muss und die Hygiene keine große Rolle spielt. Wir sind nicht zimperlich mit Gemeinschaftsbädern, aber auch Hostels gibt es mittlerweile schöne bzw. auch welche die sauber und gepflegt sind.

Wohin sollte es nun gehen, was wären wir ohne Handy und Internet gewesen?

In den Karten suchten wir also nach einem Ort der ebenfalls nicht weit vom Meer entfernt lag, jedoch auch von unserem derzeitigen Standort aus schnell erreichbar war. Biot fiel hier ins Auge und die Bilder im Netz versprachen ein gemütliches kleines Dorf mit knapp 10.000 Einwohnern. Auf der Fahrt dorthin suchten wir dann weiter nach Hotels oder Übernachtungsmöglichkeiten und hatten wirklich mehr als großes Glück! So kurzfristig anzurufen und nach einer Mailboxnachricht schon 2 Minuten später einen positiven Rückruf zu erhalten war wirklich wie ein Segen. Und auch die Unterkunft war wirklich ein Volltreffer. Das Gastgeber-Pärchen hat das alte Haus wirklich top in Form gebracht und neu ausgestattet. Ein Traum nach diesem Alptraum.

Falls ihr in der Nähe seit ist das eine absolute Empfehlung, auch für Touristen, welche keine Rundreise machen möchten – die Dachterrasse mit Meerblick und das Komplettpaket ist wirklich atemberaubend und lädt zur puren Entspannung ein. Für Interessenten hier die Adresse:

BiB, 18 rue Saint Sebastien, 06410 Biot, Frankreich

Von Außen ist das Haus eher unscheinbar, innen aber wirklich der Hit! Das Frühstück, welches ihr euch am Vortag selbst aussuchen könnt, wird jeden Morgen zur Wunschuhrzeit für Euch serviert, ihr müsst euch um nichts kümmern.

Wir entschlossen uns also die letzten Tage dort zu verbringen und von Biot aus die restlichen Tagesausflüge zu starten. Die Lage ist perfekt, man gelangt zu Fuß innerhalb von 30 Minuten ans Meer wo auch ein Aqua-Park sowie das Marineland ist. Ein kleiner Freizeitpark, welcher aber erst am Nachmittag öffnet ist ebenfalls dort zu finden. Also Unterhaltung pur. Am Abend gibt es ausreichend Gelegenheiten in Biot lecker zu Essen, ein kleiner Supermarkt ist ebenfalls im Dorf, hat jedoch nur bis 20 Uhr geöffnet.

Die Städte Antibes, Nizza und Monaco sind per Auto sehr schnell zu erreichen, welche wir in den letzten Tagen der Rundreise von Biot aus ansteuerten.

Südfrankreich Reiseführer
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Sainte-Agnès und Monaco

Der erste Tagesausflug von Biot aus führte uns zuerst nach Sainte-Agnès und im Anschluss, es ist nicht weit entfernt, nach Monaco. Von Biot aus fährt man etwa 50 Kilometer bis in das kleine 1150 Einwohner Dorf in den Bergen. Die Strecken sind wirklich gefährlich und eng, denn man passiert eine schmale Straße die bergauf und bergab geht. Gegenverkehr gibt es zusätzlich und man muss oft rangieren. Der Ausblick auf der Strecke lohnt sich aber definitiv, zumindest für den Beifahrer.

Auf der Strecke nach Sainte-Agnès hat man ebenfalls die Möglichkeit noch an Aussichtsplattformen anzuhalten. Dort hat man wieder einen wunderschönen Ausblick auf das Meer und die bekannte Halbinsel Cap Martin. Man stellt schnell fest, dass die Buchten von vielen Booten angefahren werden, zurecht, denn sie sind traumhaft schön.

In Sainte-Agnès angekommen waren wir wieder total beeindruckt. Dieses kleine Dorf, wenig Touristen und einfach so gemütlich und herzlich. Kleine Gassen, noch kleiner als in den vorherigen Orten die wir besucht hatten – einfach total genial!

Den Tagesausflug haben wir nach einem leckeren Cocktail dann Richtung Monaco fortgesetzt. Man merkt schon beim Einfahren in die Stadt wie viele teure Autos dort unterwegs sind. Außerdem ist Monaco wirklich eng. Bevor wir also wieder einen Nervenkoller bekamen haben wir schnell geparkt. Und nachdem wir die Preise für die Garage gesehen hatten, haben wir uns auch vorgenommen nicht lange zu bleiben.

Sehenswert ist hier nur das Casino und wer es mag, die ganzen dicken Karossen. Das Gaffen ist nicht unser Ding, also haben wir uns an der Architektur aufgehalten. Monaco ist nur ca. 2×2 Kilometer groß, sodass man hier auch schnell fertig ist. Monaco hat übrigens ein eigenes Handynetz. Eigentlich ein Witz, aber Vorsicht vor teuren Gebühren.

Das war es zunächst von unserem ersten Ausflugsziel aus Biot. Die Rückreise stand bevor welche wir wirklich noch mit Sehenswertem füllen  und die Autobahnmaut vermeiden wollten. Wie es uns erging mit den Routentipps vom Gastgeber und wie die Landschaft sich in den französischen Alpen auf der Route Napoléon gestaltet hat, erfahrt ihr nun.

Französischen Alpen

Unsere Rückreise sollte durch die französischen Alpen zurück nach Deutschland führen. Nachdem wir in den letzten zwei Wochen schöne Weinfelder und viele Städte am Meer erleben durften sollte also der Kontrast her.

Auf Empfehlung unseres Gastgebers haben wir also mit Maps unsere Rückreise über die Route Napoléon geplant. Von Biot haben wir uns also auf den Weg Richtung Castellane gemacht, dem ersten Stopp auf unserer Route. Am schönsten ist der Teil zwischen Seyne und Chorges. Hier sind große Stauseen, teilweise sogar mit Badegelegenheit und künstlich angelegten Stränden zu finden. Aber auch die ganze Strecke ist ähnlich wie in Bayern, kombiniert aber mit dem Baustil aus Südfrankreich. Sandsteingebäude wie am Meer jedoch mit Panorama und großen Gipfeln.

Wir empfehlen die Strecke aber nur, wenn man mit vielen Kurven keine Probleme hat. Die Straße schlängelt sich förmlich durch die Berge – oft merkt man gar nicht wenn man im bzw. auf dem nächsten Berg angekommen ist. Das Panorama ist teilweise wirklich stark beeindruckend und man muss sich für diese Art von Rückreise Zeit nehmen um an schönen Stellen auch mal zu pausieren.

Wir sind früh am Morgen aufgebrochen weil wir ja bis nach Bonn durchfahren wollten. Für diese circa 300 Kilometer lange Strecke haben wir allerdings mit unseren Stopps zum Fotografieren & Pausieren bereits 7 Stunden benötigt.

Wenn man im Anschluss Richtung Deutschland in Höhe von Lyon ist, merkt man ganz gewaltig die Veränderung der Bauweisen und Landschaften. Im oberen Teil Frankreichs hat man nicht mehr den schönen Flair von Sandsteingebäuden und den kleinen Gassen wie man ihn in Südfrankreich aber auch Italien findet. Wirklich Schade!

Die letzten Stunden haben sich wirklich hartnäckig gezogen, denn wir wollten ja die Maut vermeiden. Das Ergebnis war dann eine insgesamt 20-stündige Fahrt von Biot nach Bonn. Hier merkt man stark die Strecken durch die Alpen, wo man nicht schneller als 50-60 km/h fahren kann bzw. darf. Das raubt Zeit und ich empfehle jedem der die Alpen mit Ruhe genießen möchte auch hier noch eine letzte Nacht ein Quartier zu suchen. So teilt man sich die Strecke, wie wir es auch schon auf dem Hinweg gemacht hatten, und man kommt fit und munter wieder zu Hause an.

Südfrankreich Reiseführer
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Nach dieser wunderschönen Zeit in Südfrankreich, dem tollen Wetter, den freundlichen Menschen und Begegnungen sind wir wirklich angetan und werden diesen Trip bestimmt noch einmal wiederholen. Von Deutschland aus mit dem eigenen Auto ist, richtig geplant, kostengünstig und man ist extrem flexibel was die Erkundungen angeht.

Allgemeine Reiseinformationen

Reisevideo

 

Anreise und Einreiseinformationen

Frankreich liebt innerhalb der EU. Die Einreise ist also mit gültigem Personalausweis möglich.

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André Winkler 16. März 2019