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São Miguel, die Azoreninsel für Naturliebhaber und Wanderer

Ein Wort vorweg, wir haben so viel erlebt, gesehen, die Menschen auf São Miguel kennengelernt und sind in die sattgrünen Wälder eingetaucht. Es waren zwei Wochen voller Erlebnisse, Ruhepausen, Entspannung und Action. São Miguel ist die größte Insel der Azoren und bietet eine tolle Mischung zwischen Wanderungen, heißen Thermalquellen, Ausflügen, Stränden, leckeren Fischrestaurants und Wasserfällen. Mich hat die Insel total in seinen Bann gezogen!

Hinweis: Dieser Beitrag wurde nicht gesponsert, alle Auslagen wurden selbst gezahlt.

 

 

Seen & Natur

Coal Peak Viewpoint & Lagoa das Sete Cidades

Wenn man, wie ich, vor der Reise nach der Insel São Miguel „googelt“, ist dies das wohl bekannteste Bild, welches die Insel sehr beliebt macht. Auch uns führte die erste Wanderung durch sattgrüne Wälder, zu dem Coal Peak Viewpoint, von dem man einen tollen Blick auf den Lagoa das Sete Cidades hat. Der Name steht für „See der sieben Städte“ und ist in zwei Teilseen geteilt, nämlich in den größeren Lagoa Azul (blauer See) und den kleineren Lagoa Verde (grüner See). Die beiden Seen sind durch einen schmalen Durchlass unter der Straßenbrücke miteinander verbunden. Von dort aus kann man übrigens auch sehr schöne Fotos machen.

Man gelangt über die Einfahrt zum Lagoa do Canário übrigens mit dem Auto nahe an den Viewpoint ran. Einfach weiter den Schotterweg entlang fahren.

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Lagoa do Canário

Dieser See liegt inmitten von Tannen und meist auch einem Nebeldunst. Das satte Grün der Wälder um den Lagoa do Canário bietet sich perfekt für eine Wanderung zum o.a. Coal Peak Viewpoint an. Wir waren mutig und sind einfach quer Feld ein gewandert. Über umgestürzte Bäume geklettert und auch mal durch einen kleinen Bach, da hier durch die hohe Feuchtigkeit Erdrutsche stattgefunden haben. Einfach herrlich, denn die meisten Touristen fahren wirklich mit dem Auto an den nahegelegensten Punkt. Wir waren im Wald ganz für uns, hörten nur die Vögel zwitschern und den Wind über die Bäume pfeifen. Traumhaft, diese Stille zu genießen.

Parken geht ganz einfach an der Straße, wie oben beschrieben. Die Ausschilderungen sind auf São Miguel auch wirklich super!

Lagoa do Congro

Etwas beschwerlicher zu erreichen, aber dennoch gut ausgeschildert, ist der Lagoa do Congro, welcher östlich vom Lagoa do Fogo und etwa mittig der Insel liegt. Eine Wanderung hier lohnt sich ebenfalls wieder sehr. Der Waldweg geht teilweise etwas steil bergab, unten angekommen, ist das tiefgrüne Wasser jedoch wirklich schön anzusehen. Baden ist hier allerdings verboten, denn es ist so nährstoffreich, dass es als eutroph eingestuft wurde. Der See liegt gut 500 Meter über dem Meeresspiegel und ist ein Maar. Um den See laufen ist leider nicht möglich, verweilen am Ufer jedoch schon.

Lagoa do Fogo

Eines meiner Lieblingsorte auf São Miguel! Hier haben wir Erlebniswandern mal richtig kennengelernt. Der Kratersee liegt in der Mitte der Insel. Man gelangt über mehrere Straßen an den höchsten Aussichtspunkt, um diese Schönheit anzusehen. Viel toller ist allerdings der beschwerliche Weg nach unten zum See! Der Abstieg dauert, je nach Kondition und Erfahrung, knapp eine halbe Stunde, die sich aber lohnt. Im Tal hat man dann die Möglichkeit am Lagoa do Fogo entlang zu spazieren. Das sollte man sich nicht entgehen lassen. WICHTIG! Viel Wasser mitnehmen und eine Regenjacke. Die Wolken und der Nebel hängen gerne mal am Berg fest, sodass sich das Wetter hier schlagartig ändert.

Ein weiteres Highlight ist der Aufstieg auf die höchste Aussicht vom Parkplatz aus. Links neben dem Abstieg kann man auf einem kleinen Pfad entlang den Gipfel erzwingen. Bei uns peitschte der Wind leider und wir mussten stark Acht geben, dass wir nicht an den Seiten heruntergeschmissen wurden. Der Ausblick Oben ist allerdings alle Mühe wert gewesen.

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Lombadas & Monte Escuro

Eine idyllische Pflastersteinstraße führte uns, auf dem Weg zum Lagoa do Congro, Richtung Lombadas. Die Strecke ist mit dem PKW nicht ganz einfach zu bewältigen, da kaum zwei Autos nebeneinander dort entlang kommen. Ausweichstellen sind Mangelware. Uns kamen allerdings nur 2 Autos entgegen und alleine der Weg auf den Monte Escuro lohnt sich schon! Nach knapp 2 km ging es wieder bergab in Richtung Lombadas, den Mineralwasserabfüllruinen. Unten angekommen fanden wir wirklich noch einige Überreste der Ruinen. Leider erledigten hier die Touristen ihr „großes Geschäft“ – schade für Fotografen wie uns, die gerne etwas mehr Fotoaction dort unternommen hätten.

Wir sind trotzdem von den Ruinen aus rundum durch die Natur gewandert – einfach traumhaft. Man ist umgeben von Tannen, reißenden Flüssen, Brücken und natürlich Bergen. Lombadas und der Weg dorthin gehört ebenfalls zu einem der schönsten Ausflüge auf São Miguel. Wenige Tage später haben wir am Salto do Cabrito noch eine längere Wanderung unternommen und sind durch Zufall wieder auf halber Strecke nach Lombadas geendet. Wer also richtig gut zu Fuß ist, kann hier auch eine Tageswanderung planen. Auch hier gilt wieder, Regenjacke und Wasser nicht vergessen.

Parque Natural da Ribeira dos Caldeirões

Dieser künstlich angelegte Park von Ribeira dos Caldeirões entstand zur Aufwertung von Landschaftsbild und zur touristischen Nutzung von Wassermühlen. Der Park ist wirklich schön angelegt. Es befinden sich mehrere Wasserfälle, Wasserspiele, Blumenbeete und schöne Spazierwege dort. Abenteuerlustige können sich hier vorab informieren – in den Wasserläufen und -fällen werden regelmäßig Klettertouren angeboten. Am Ende springt man noch von einem Wasserfall in ein Becken – sah, zumindest vom Ansehen her, echt genial aus.

Parken ist kein Problem, es sind ausreichend Parkplätze, direkt entlang der Straße, vorhanden. Ein richtiges Highlight ist der Park nicht, da er aber direkt an der Straße liegt, lohnt ein Stopp in jedem Fall.

Salto do Cabrito (Wasserfall und Wasserkraftwerk)

Der Salto do Cabrito ist mit dem Auto gut durch eine sehr schmale und steile Abzweigung, von der Hauptstraße Richtung Caldeira Velha zu erreichen. Zu Fuß lässt man das Wasserkraftwerk zunächst rechts liegen und geht zum Wasserfall, der wirklich sehr schön ist. Wem kaltes Wasser nichts ausmacht, kann auch kurz eintauchen. Ein tolles Fotomotiv und eine tolle Erfrischung zum Ende der noch anstehenden Wanderung, welche wir zum stillgelegten Kraftwerk unternahmen.

Diese geht nämlich rechts neben dem Wasserkraftwerk den Berg nach Oben. Das waren wir nun schon gewohnt von der Insel, jedoch ist der Weg nichts für Menschen mit Höhenangst, wie sich dann später rausstellte. Wir trauten uns trotzdem. Der Weg geht nämlich am Felsen entlang durch Überführungen der Wasserrohre, welche mit Geländer ausgestattet sind. Die Sicht in die Schlucht, wo auch der Wasserfall später von Oben zu sehen ist, hat man Jederzeit. Die Überführungen der Wasserrohre ist ebenfalls nur Gitter. Eine steile und schmale Treppe muss man auch noch hinaufsteigen.

Nach der Überquerung des Flusses über eine schmale Brücke, hat man dann das stillgelegte Kraftwerk erreicht. Von dort aus kann man, wenn man noch Kraft und Energie hat, weiter Richtung Lombadas oder dem ehemaligen Thermalbecken der Stadt. Das ganze Gebiet liegt oberhalb von Ribeira Grande. Eine Tageswanderung ist sehr zu empfehlen.

Salto Do Prego (Wasserfall und Wanderung)

Eine mit der landschaftlich schönsten Wanderungen in grünen Wäldern und begleitet von Wasserfällen und -läufen, war wohl diese zum Salto Do Prego. Unser Ausgangspunkt war der kleine Ort Faial da Terra, wo man mit braunen Wegweisern sehr gut zum Wasserfall bzw. zum Parkplatz geführt wird. Die Wanderung führt knappe 4 km über bergige und schmale Waldwege, teilweise über die Flüsse hinüber. Man hat zunächst viel Steigung, am oberen Punkt, an dem auch Bänke für eine kurze Rast ist, geht es dann wieder hinunter zum Salto Do Prego. Wer richtig fit ist, hat vom obersten Punkt der Wanderung noch die Möglichkeit knapp 2 km zu einem weiteren Wasserfall zu spazieren.

Das Wasser am Wasserfall Salto Do Prego ist sehr kühl, eintauchen kann man jedoch um sich von der Wanderung abzukühlen und zu erfrischen.

Steilküsten im Norden

Spätestens nach der Irland-Rundreise habe ich mich in Landschaften mit Steilklippen unsterblich verliebt. Mich beeindruckt die Wucht, mit der die Wellen an die Klippen schlagen, die Mischung zwischen Wasser und Fels sowie meist die Einsamkeit, welche man an solchen Orten verspürt. Genau so war es auf São Miguel! Im Norden befinden sich schroffe Steilküsten, die man teilweise nur durch kleinere Ortschaften und zu Fuß erreicht. Der Ausblick lohnt sich!

Zu empfehlen ist als Anlaufpunkt der Farol do Cintrão in Ribeirinha. Oberhalb des Leuchtturmes habt ihr eine fantastische Sicht.

Heiße Thermalquellen & Badegelegenheiten

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„Caldeira Velha“

Unterhalb des Lago do Fogo liegen die heißen Quellen Caldeira Velha. Der Eintritt pro Erwachsenen liegt bei 6€ (nur Eintritt) und 8€ inkl. Baden im eisenhaltigen Wasser. Der Park ist sehr schön angelegt, es gibt mehrere kleine Pools und einen etwas größeren oberhalb des Geländes, wo auch ein Wasserfall ins Becken fließt. Eine sehr schöne Anlage, jedoch meist etwas überfüllt.

Duschen und Umkleiden sind vorhanden. Leider keine Schließfächer.
TIPP: Man kann auch zunächst den regulären Eintritt zahlen und an den Wasserbecken an der Information „upgraden“. So sieht man, wie voll die Becken wirklich sind.

„Terra-Nostra-Park“

Alleine der botanische Garten ist seine 8€ Eintritt bereits wert! Exotische Pflanzen, Bäume, Kräuter, Sträucher, Wasserpflanzen, Palmen, Bambusse und Wasserspiele kann man auf diesem riesigen Gelände bestaunen. Dieser 200 Jahre alte Park ist wirklich genial und bietet genug zu sehen für einen ganzen Tag. Wer genug gesehen hat, dem bietet der Park ebenfalls noch ein riesiges Wasserbecken mit natürlichen braunem Thermalwasser. Die Temperaturen sind super angenehm, denn sie sind nie unter 35 Grad. Ein toller Ort, die Parkplätze sind etwas mau, daher sollte man am Sportplatz parken und zu Fuß gerade um die Ecke herum gehen. Sehenswert – unbedingt hingehen!

Duschen und Umkleiden sind vorhanden. Leider keine Schließfächer.
Laut Internet gibt es Handtücher zum leihen, wir haben aber keine erhalten.

„Poca Da Dona Beija“

Mein absoluter Favorit in Sachen heiße Quellen auf São Miguel sind die Poca Da Dona Beija in der Stadt Furnas. Etwas versteckt in einer kleinen Sackgasse findet man das Privatgelände der Poca Da Dona Beija. Hier gelangt man über eine Brücke, die über den angelegten Fluss läuft, an die Umkleidekabinen, WC´s, Duschen und Schließfächer. Weiter geradeaus befinden sich mehrere kleine Becken mit diversen Wasserspielen. Super saubere Anlage, toll angelegt und bis 23 Uhr geöffnet, was in der Dämmerung wirklich ein tolles Erlebnis beschert.

Duschen und Umkleiden sind vorhanden. Schließfächer kosten 1€, 15 Min. Duschen ebenfalls 1€.
Weiteres großes Pro ist der Handtuch-Verleih sowie ein Shop mit Badesachen.

Meerwasserschwimmbad „Ponta da Ferraria“

Eine steile Straße führt zu den therapeutischen Wasserquellen, welche bereits schon viele Jahre genutzt werden. Die Anlage ist toll, denn man ist so nah mit der Kraft der Natur und dem Meer verbunden. Hier waren wir nicht selbst drin gewesen und haben den Ort nur zu Fuß besucht.

Sehenswertes & Fotospots

Chá Gorreana

Ein absolutes Highlight ist die einzige Teeplantage in Europa – seit über 130 Jahren! Fernab jeglicher Industrie und direkt am Meer ist die knapp 45 Hektar große Teeplantage der Teemanufaktur Chá Gorreana, welche an der Nordküste von São Miguel liegt. Hier werden jährlich bis zu 40 Tonnen Tee verarbeitet.

Die klimatischen Bedingungen sind perfekt. São Miguel hat eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit und ganzjährig angenehm milde Temperaturen. Ebenso vermehren sich die Teepflanzen selbst und auf natürlichem Weg. Das ist einzigartig auf der Welt. Der Eintritt ist kostenlos und es kann auch Tee probiert werden. Die Plantage eignet sich hervorragend für eine tolle Wanderung.

Dolphin and Whale Watching

Wir hatten uns schon vor der Abreise über die Anbieter von Delfin- und Walbeobachter informiert, da ich Abzocker die auch noch die Tiere im Wasser mit Schlauchbooten jagen, nicht leiden kann. So fuhren wir einen Vormittag (Das Schiff legte um 09:00 Uhr ab) lang, knappe vier Stunden mit Moby Dick Tours in Ponta Delgada auf das Meer hinaus und hatten großes Glück. Schon nach einer halben Stunde stoßen wir auf eine riesige Horde Delfine, die in den Wellen spielten. Ein tolles Erlebnis. Leider hatten wir kein Glück einen Wal zu sehen, dennoch eine tolle Tour.

Wichtig! Über die Hälfte aller Passagiere wurden seekrank, da die Wellen auf dem offenen Meer schon sehr hoch und wild sind. Je nach Wind, wird es dann auch mal ungemütlich. Ich wusste zum Glück noch um meinen empfindlichen Magen und habe mir dort Reisetabletten besorgt. Diese kosten vielleicht 3-4€, machen dir aber den Ausflug nicht zu einem Horrortrip.

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Farol da Ponta do Arnel (Leuchtturm)

Der zweitälteste Leuchtturm (Baujahr 1876) der Insel São Miguel steht ganz im Osten, nämlich in Nordeste. Wir hatten uns vorab Bilder angesehen und wussten schon, dass man besser nicht mit dem Auto bergab fahren sollte. Diese Aussage kann ich zu 100% unterschreiben. Wir hatten auch zu Fuß schon Probleme, da die Steilkurven bis zu 35% Steigung haben. Der Rückweg war somit etwas beschwerlich, der Weg an sich lohnte sich aber.

Unterhalb des  Leuchtturms stehen noch ein paar kleine Fischerhäuser und liegen alte Holzboote. Unten angekommen hieß es erstmal verschnaufen und den Wellen zuschauen, wie sie gegen die Klippen klatschen. Ein schöner Ort, vor allem wenn man alleine dort ist.

Monte Palace Hotelruine

Ein Ort, auf den ich mich bereits schon viele Wochen vorher gefreut habe, um Bilder zu machen. Mir war nicht klar, dass hier doch wieder Sicherheitsleute stehen und wir mussten drei Mal dorthin um ungestört für Bilder in die alte Empfangshalle des Hotels zu gelangen. Man gelangt zu diesem verlassenen Ort, wenn man Richtung Sete Cidades fährt und am Aussichtspunkt Vista do Rei parkt. Das parken dort ist auf eine Dauer von 20 Minuten beschränkt, daher kann man auch eine Wanderung planen. Die damaligen Betreiber konnten diese tolle Lage in den Neunzigern nicht gut vermarkten und entschlossen sich für die Insolvenz.

Der Blick aus den Hotelzimmern ragt über den Lagoa das Sete Cidades. Aber Bilder sprechen mehr als tausend Worte, daher sollte hier keine theoretische Ausführung dessen stehen.

Mosteiros

Dieses frühere Fischerdorf liegt im äußersten Nordwesten der Insel direkt am Meer. Von hier hat man eine tolle Aussicht auf die vier kleinen Inseln Ilhéus dos Mosteiros. Hier ist es häufig sehr windig, daher vergesst eure Mütze nicht. Ein toller Ausblick und ein nettes kleines Örtchen.

 

Museu Do Tabaco

Im kleinen Ort Maia befindet sich ein Tabakmuseum, welches man zu ganz lustigen Öffnungszeiten besuchen kann. Diese sind nämlich zwischen 09.00-12.20 sowie 14.00-16.20 Uhr. Es kann eine begleitete Tour gebucht werden oder man kann selbstständig durch die alten Hallen der Tabakfabrik laufen. Hier erfährt man viel über die verschiedenen Trocknungsarten der Tabakblätter und die Herstellung der Zigaretten und Zigarren. Kleiner Tipp, es gibt auch noch eine aktive Tabakfabrik in Ponta Delgada, die Führungen sind hier allerdings ausschließlich donnerstags.

Our Lady of Peace Chapel & Islet of Vila Franca do Campo

Eine wunderschöne kleine Kapelle, deren Treppenaufstieg wohl am interessantesten ist. Was uns überzeugt hat, ist der Weitblick über Vila Franca do Campo Richtung Meer, wo man eine fantastische Sicht zu der Islet of Vila Franca do Campo hat. Die Kapelle ist gut mit dem Auto über eine Kopfsteinpflasterstraße zu erreichen.

Plantação de Ananases Augusto Arruda

So wächst Ananas! Du wolltest schon immer mal sehen, wie eine Ananas in 1,5 Jahren wächst und wie sie in den einzelnen Wachstumsstufen aussieht? Dann bist du mit einem Besuch der Ananasplantage auf São Miguel genau richtig. Im Ort Fajã de Baixo – einige Kilometer von Ponta Delgada entfernt, erhaltet ihr einen Einblick in die Gewächshäuser, könnt dort produzierte Ananasprodukte erwerben und es euch bei einem Kaffee gemütlich machen. Der Eintritt ist kostenlos!

Ponta Delgada

Unter den Portas da Cidade, einem Tor aus drei Bögen, gelangt man in die Innenstadt der Hauptstadt von Ponta Delgada, welches am Abend auch stimmungsvoll beleuchtet wird. Im Ortskern befinden sich mehrere Kirchen, Einkaufsläden, verlassene Häuser und am Hafen ein Meerwasserschwimmbecken, diverse Restaurants und Bootstouren. Ebenfalls befindet sich der Flughafen der Insel in Ponta Delgada, auf den man oberhalb des Flughafens eine tolle Sicht hat.

 

Allgemeine Reiseinformationen

Unser Reisevideo

Anreise und Einreiseinformationen

Seitdem auch Billigairlines wie TAP Air Portugal* auf die Azoren fliegen, kommt man über Lissabon schon ab 200€ dorthin. Die portugiesische Gruppe der Azoren bilden neun größere und mehrere kleine Inseln im Atlantik. São Miguel ist die größte Insel und bildet mit seiner Hauptstadt Ponta Delgada, wo auch ein internationaler Flughafen ist, das Zentrum.

Die Reise dorthin aus EU-Ländern erfolgt bequem mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass.

 

Mietwagen oder Bus?

Definitiv Mietwagen. Es gibt so viel zu entdecken auf der Insel – da ist man mit einem Mietwagen schon am Besten und unabhängigsten aufgehoben.

Wir haben sehr gute Erfahrungen und einen günstigen Preis bei Ilha Verde* gemacht.

Klima

Das Klima auf den Azoren ist ozeanisch-subtropisch, was bedeutet, dass man zwischen den Jahreszeiten keinen großen Unterschied spürt. Im Winter ist es mild aber nass, im Sommer ist die Luftfeuchtigkeit sehr hoch aber die Temperaturen durch den frischen Atlantikwind angenehm.

Wir waren im Oktober/November dort und hatten wechselhaftes Wetter, welches aber zum Wandern mit seinen 18-22 Grad genau richtig war.

 

Unterkunft- und Restauranttipp

Das Hotel Pedras do Mar Resort & SPA* hat uns voll überzeugt. Es ist ein guter Startpunkt für Tagesausflüge, da man in der Mitte der Insel wohnt. Der Standard ist äußerst hochwertig, die Zimmer sauber und modern eingerichtet (bei Glück auch mit Meerblick) und das Frühstück großartig und abwechslungsreich.

Da wir nur Frühstück als Verpflegung gebucht haben, sind wir an jedem Abend Essen gewesen. Das ist auf São Miguel auch sehr gut möglich. Wir haben pro Person nie mehr als 15€ inklusive mehreren Getränken ausgegeben. Portugal ist wirklich günstig, ein Bier 0,3l kostet hier im Schnitt 1€. Den Preis haben wir ein Mal sogar für zwei Bier gezahlt. Zwei Restaurants sind uns wirklich im Sinn geblieben, da wir dort wirklich begeistert waren:

Leckeren Fisch:   Restaurante O Pescador, EN1, Rabo de Peixe
Ein sehr einfach eingerichtetes Restaurant, die Bedienung aber super freundlich und hat uns alle Fischsorten und Gerichte erklärt. In der Eistheke liegt der Fisch aus, welcher super frisch in die Pfanne oder auf den Grill kommt. Üppige Portionen und günstige Preise.
Leckeres Fleisch:   Casa do Abel, Rua Largo do Barracão 1, Agua De Pau
Tolles und leckeres Fleisch, kein Stück wie das Andere. Im Kühlschrank wählt man sich das einvakuumierte Stück Fleisch aus, welches man gerne zubereitet haben möchte. Hier hat man die Wahl zwischen den einzelnen Cuts sowie leckeren Beilagen. Das Fleisch war geschmacklich der Knaller!
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André Winkler 15. Dezember 2018