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Instagram ist in aller Munde, aber wie erstellst du einen erfolgreichen Channel?

Zunächst müsste man klären, was einen erfolgreichen Instagram-Channel ausmacht. Hier schneidet sich das Schwert, denn die einen sagen, dass ein erfolgreicher Instagram Account anhand der Anzahl von Followern gemessen wird, die Anderen sagen, es liegt alleine an der Qualität der Beiträge und der kontinuierlichen Aktivität auf dem Account.

Mein Fazit ist, dass eine Mischung aus Beidem einen gesunden Zuwachs und viel Freude bedeutet. Mich interessieren seit einigen Monaten die Anzahl der Follower auf meinem Kanal nicht mehr, sondern die Kommentare, die Nachrichten und die Bilder an sich. Wenn man von diesem ständigen Druck, immer mehr Follower haben zu müssen weg kommt, wird man gelassener, glücklicher und Instagram macht wieder richtig Spaß! Das war und ist ja eigentlich auch der Sinn und Zweck von Social Media Kanälen – finde ich zumindest. Fangen wir aber von Vorne an.

Instagram, was ist das?

Instagram ist ein Online-Dienst, wo Nutzer mittels App Fotos und Videos hochladen können. Die Community ähnelt Facebook (gehört übrigens auch zu FB), basiert aber in der Hauptsache auf audiovisuellen Inhalten.

Wie fange ich an?

Aller Anfang ist schwer, aber das Wichtigste ist, von Beginn an Einiges zu beachten. Du solltest dir vor der Erstellung eines Instagramprofils ein Thema überlegen, welches beispielsweise das Reisen oder Fitness sein könnte. Diesem Thema solltest du treu bleiben, alle Bilder & Videos auf dieses Thema fokussieren und ganz wichtig, den Nutzernamen und die Hashtags (Erklärungen folgen) diesem Thema entsprechend auswählen.

Zunächst solltest du dir die App aus dem jeweiligen App Store herunterladen und Instagram installieren. Hierfür kannst du gerne auch folgende Buttons verwenden:

      

Nun meldest du dich über die Eingabemasken der App oder über die Verbindung zu deinem Facebookprofil an. Überlege vorher gut, welchen Nutzernamen du auswählst.

Alle anderen Einstellungen und Eingaben kannst du zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit ändern. Wähle noch ein passendes Profilfoto (was thematisch auch zu deinem Account passen sollte) und schon landest du in der Hauptansicht, welche in fünf Bereiche unterteilt ist. Bei Unternehmensseiten oder auch geplanten Projekten, könnte das Profilfoto idealerweise ein Logo sein, sodass der Wiedererkennungsfaktor gegeben ist.

Die Instagram Übersicht

Die Instagram Hauptansicht, die in fünf Bereiche unterteilt ist:

Instagram Story hinzufügen

Mit den Instagram Storys lässt du deine Follower an deinem Tagesgeschehen und deinen Erlebnissen teilhaben. Die Storys werden nach 24 Stunden automatisch gelöscht, außer man speichert diese dauerhaft ab. In der Instagram Story könnt ihr einfachen Text, ein Foto oder Video sowie spezielle Effekte von Instagram nutzen und veröffentlichen. Ebenfalls könnt ihr Live-Übertragungen starten und mit den Zuschauern direkt kommunizieren. Probiert es einfach aus.

Nutzer und Beiträge suchen

Instagram und dein Profil lebt von der Community, sodass das Verbinden mit anderen Nutzern, welche idealtypisch zu deiner Zielgruppe passen, unabdingbar ist. In der Suchmaske kannst du nach Personen, Hashtags (Schlagwörtern), Themen oder Orten suchen. Wenn du beispielsweise ein lokales Unternehmen eröffnest, ist es sinnvoll, Nutzern aus diesem Ort zu folgen, deren Beiträge zu liken und auf dich aufmerksam zu machen. Solltest du einen Travelblog gründen, solltest du dich mit anderen Reiselustigen verknüpfen und hierzu passenden Hashtags folgen wie beispielsweise #travel #wanderer #traveller. Natürlich werden dir, sobald du Instagram fleißig nutzt, in der Suchmaske auch passende Beiträge vorgeschlagen, die zu dir passen und gefallen werden.

Fotos & Videos hochladen

Das ist wohl mit die wichtigste Kategorie, denn Instagram lebt von deinen Inhalten. Das man unter den ca. 800 Millionen monatlich aktiven Nutzern auch gefunden wird, ist ein wenig Arbeit, Geduld und Kontinuität notwendig. Wenn du also innerhalb der ersten Wochen auf explodierende Followerzahlen hoffst, wirst du enttäuscht sein. Nun aber zu den Medien selbst.

Wie schon weiter oben beschrieben, ist es wichtig, Fotos und Videos hochzuladen, die thematisch zu deinem Kanal passen. Weiter müssen die Medien eine gute Auflösung haben, sollten nicht verschwommen sein und die Helligkeit sollte passen. Wenn du dich entscheidest mit Fotofiltern zu arbeiten, such dir 1-2 aus, die du bei allen folgenden Beiträgen ebenfalls verwendest.

In der Beschreibung wird es nun ernst. Schreib ein Paar Zeilen, was auf dem Bild zu sehen ist, stell deinen Nutzern und Besuchern Fragen, um Diskussionen bzw. Kommentare anzuregen und ganz wichtig, setze unter jede Beschreibung Hashtags. Hashtags sind mit einem Doppelkreuz versehene Schlagwörter, die dem Nutzer über die Suchfunktion ermöglichen, thematisch passende Beiträge schneller zu finden. Am Besten du beschränkst dich auf 15 aussagekräftige.

Wenn du Anregungen für passende Hashtags benötigst, findest du diese thematisch sortiert hier.

Neben den Hashtags, ist bei vielen Bildern auch der Ort noch interessant, denn wie oben beschrieben, kann man hiernach ebenfalls suchen. Wähle also über „Ort hinzufügen“ den jeweiligen Ort aus, auf dem das Bild geschossen wurde.

Nun kannst du dein Bild in den Instagram-Account hochladen.

Übersicht der „Gefällt-mir-Angaben“

Auf dem sog. Herzchen siehst du alle deine neuen Gefällt-mir-Angaben sowie deine neuen Follower. Ebenfalls wirst du hier benachrichtigt, wenn neue Kommentare unter deine Bilder eingehen. Eine gute Kommunikation mit deinen Followern ist wichtig. Reagiere also auf Nachrichten und Kommentare umgehend und freundlich.

Eigenes Profil aufrufen

Du möchtest dein komplettes Profil betrachten? Kein Problem über den ganz rechten Button.

Ich kann dir versprechen, dass Instagram eine lukrative Möglichkeit ist, neue Kunden zu finden oder ein internationales Netzwerk aufzubauen. Mittlerweile ist Instagram auch für Werbetreibende eine super Plattform.

Bleib dran, gib nicht auf und poste regelmäßig. Regelmäßig bedeutet, am Besten ein Mal pro Tag. Wenn du das mal nicht schaffst, kein Problem, setz dich nicht unter Druck und hab Spaß dabei. Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Beitrag ein wenig die App an sich erläutern.

André Winkler 15. Oktober 2018