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Smartphone Fotografie: So machst du schönere Fotos.

Was gibt es schöneres, als nach dem Urlaub noch einmal zurückzureisen. Ob Fotobuch, am PC oder eine Diashow am Fernsehen. Fotos schenken uns wertvolle Erinnerungen an tolle Momente und Erlebnisse. Da möchte man sich im Anschluss nicht ärgern, dass die Bilder verwackelt, schief oder überbelichtet sind. Um das perfekte Foto mit deinem Smartphone zu machen, habe ich ein paar Tipps zusammengestellt, die dir helfen sollen, das Beste aus deiner Smartphonekamera rauszuholen.

Mache deine Linse vor jedem Foto sauber.

Die meisten Leute haben ihr Smartphone in der Hosen- oder Jackentasche immer dabei. Ein schnelles Foto, Handy raus, knipsen. Das Problem hierbei sind die Staubfussel aus der Hosentasche. Auch die Situation im Sommer mit Sonnencreme eingecremt zu sein und schnell ein Foto zu machen, obwohl man beim texten bereits die Linse verschmiert hat.

Also vor jedem Foto mit dem Handy kurz mit dem T-Shirt, einem Taschentuch oder einem Brillenputztuch über die Linse wischen und sich vergewissern, dass keine Fusseln auf der Linse sind.

Entdecke die Möglichkeiten deines Smartphones & schaue dir Tutorials bei YouTube an.

Als ich mein iPhone X bekommen habe, tat ich genau das! Einfach mal bei YouTube dein Handymodell eingeben mit dem Zusatz „Fotofunktionen“. Schon bekommt man zahlreiche Tipps und ganz simple Kniffe, die das fotografieren sehr professionell unterstützen. Die heutigen Smartphones sind mit allerlei Automatik ausgestattet. Du musst nur rausfinden, was dein Smartphone alles kann.

Beim iPhone X ist es beispielsweise der Porträtmodus, welcher mich auch für Foodfotografie wirklich umgehauen hat. Aber auch voreingestellte Filter, Belichtung und beim iPhone ganz wichtig, die HDR-Funktion. Alle diese kleinen Helfer beschaffen dir dein perfektes Foto.

Benutze ein Stativ oder Gimbal. Wenn du keines hast, nimm immer beide Hände ans Smartphone.

Das ist ärgerlich. Ein tolles Foto – eigentlich, denn es ist verwackelt oder unscharf. Dem kann man mittlerweile auch sehr gut vorbeugen, indem man das Handy mit beiden Händen nimmt. Der automatische Bildstabilisator deines Smartphones macht generell den Rest.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, dem empfehle ich, auch für wackelfreie Videos ein Gimbal oder Stativ. Ich nutze folgende und bin sehr zufrieden:

Beachte die Drittel-Regel. Die meisten Smartphones können ein Raster zur Orientierung einblenden.

Das Raster ist eines der beliebtesten Hilfsmittel für die Fotografie. Dies gilt nicht nur auf dem Smartphone. Selbst auf Kameras bin ich immer dankbar wenn ich das Motiv danach ausrichten kann. Gerade wenn du den Hintergrund verschwommen fotografierst, ist es hilfreich, das eigentliche Motiv im inneren Drittel zu platzieren. Das Ergebnis mag ich besonders gerne.

Beim iPhone aktivierst du das Raster unter Einstellungen – Kamera – Raster.

Achte auf das Licht. Sonnenauf- und untergang sind die besten Momente um schöne Fotos zu bekommen.

Vorsicht Langschläfer! Ihr verpasst die schönsten Fotomomente. Ein Sonnenaufgang ist nicht nur magisch und traumhaft schön, er bietet auch das perfekte Lichtverhältnis für wunderschöne Fotos. Das Licht ist nämlich beim Sonnenauf- und untergang viel sanfter als am Tag. Nutzt es aus, ihr werdet es nicht bereuen!

Nicht blitzen.

Wenn es dunkel wird, greift oftmals der automatische Blitz. Mit Blitz macht ihr keine schönen Bilder. Beleuchtet daher euer Objekt lieber manuell oder holt euch eine der zahlreichen Apps, die längere Belichtungszeiten anbieten. Mit der Kamera gar kein Problem.

Ein Blitzlicht beleuchtet häufig die Staubpartikel in der Luft – das sieht nicht schön aus.

Hoch- oder Querformat? Ich fotografiere meist im Querformat, das kommt aber immer auf den Verwendungszweck an.

Wenn ihr beispielsweise von einer Reise ein Fotobuch erstellen möchtet, bietet sich immer an, beide Formate aufzunehmen um die Seiten abwechslungsreich zu füllen. Bei der Videoerstellung oder Erstellung einer Diashow sieht das anders aus. Da sollte man besser ausschließlich im Querformat fotografieren und filmen, da ihr sonst schwarze Balken an den Seiten habt.

Es kommt eben immer darauf an, was ihr im Anschluss mit den Fotos machen möchtet.

Auflösung und Qualität richtig einstellen.

Beim Druck eines Posters oder Bestellung von Fotos auf Leinwand, benötigt ihr eine sehr hohe Auflösung, die ihr in eurem Smartphone vorher festlegen müsst. Wenn es „nur“ Bilder für den privaten Gebrauch werden sollen, reicht auch eine geringere Auflösung. So habt ihr mehr Speicherkapazität im Handy frei und könnt noch mehr Fotos schießen.

Ich hoffe meine Tipps haben dir ein wenig geholfen um zukünftig noch schönere Handyfotos aufzunehmen.

André Winkler 27. September 2018