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Schwemmlandebenen und Flamingos entdecken –  Camargue in der Provence.

Nachdem wir genug von den Großstädten Frankreichs hatten, sind wir weiter in den Süden Frankreichs gefahren um etwas ländlicher die Naturlandschaft Camargue zu entdecken. Laut unserem Reiseführer von ADAC soll es dort in den Salzseen Flamingos geben – ich war schon ganz gespannt.

Die Camargue ist eine 1500 km² große Ebene in der Provence im Süden Frankreichs. Sie liegt unterhalb der wirklich tollen Stadt Arles welche man gut für einen Tagesausflug von dort besuchen kann. Ebenfalls kann man von dort aus auch die Stadt Nîmes erreichen – es lohnt sich also ein paar Nächte hier zu bleiben.

Wir haben mal wieder über Airbnb ein tolles und wirklich nettes Gästezimmer inklusive Pool gefunden. Die Gastgeber waren sehr freundlich und haben uns viele Ratschläge für Ausflüge gegeben – wir waren also in Aimargues herzlich willkommen und konnten die Gegend in aller Ruhe erkunden. Am Abend wurde in der dort ansässigen Arena ein Abendprogramm geboten, welches auch Stiere und verschiedene Wettkämpfe beinhalten.

Nun aber zu den Flamingos und der tollen Landschaft der Camargue. Unsere Gastfamilie sagte, wir sollen entlang der Salzseen Richtung Le Grau-du-Roi fahren – dort wären die Flamingos jeden Tag wenn sie zur Arbeit fahren. Leider hatten wir kein Glück, dennoch ist eine Besichtigung beim Salzabbau empfehlenswert. Man kann diese nicht übersehen, die Straße führt direkt daran vorbei.

Dort haben wir auch nach den Flamingos gefragt und wurden freundlich darauf hingewiesen, dass diese zur Zeit nicht hier wären – wir könnten es aber in einem anderen Teil der Camargue versuchen, dort wäre ein Naturschutzgebiet, wo Hunderte lebten. Die Flamingos kommen wegen der Leibspeise, der leckeren Krebse, welche auch die Federpracht immer so schön Rosa färbt, dorthin.

Und tatsächlich haben wir sie gefunden. Hier der genaue Standort, sodass ihr nicht lange suchen müsst:

Pont de Méjanes, 13460 Saintes-Maries-de-la-Mer

Es ist ein Gelände mit ebenfalls einer Arena, wo Shows mit Pferden stattfinden. Hier hat man die Möglichkeit die Gegend zu Fuß zu erkunden oder mit einer Art Bahn, welche aber kostenpflichtig ist. Die Route zu Fuß lohnt sich, denn es ist doch schöner, ohne weitere Touristen, alleine die Natur zu genießen. Seht selbst.

 

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André Winkler 15. Dezember 2018