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Irland – Von Connemara und Mondlandschaften.

Eine traumhafte Landschaft von Connemara bekommt man nördlich von Galway zu Gesicht. Es geht circa 70km Richtung „Kylemore Abbey“ durch eine atemberaubende Mondlandschaft. Man denkt es wäre das Ende der Welt, verträumt, wunderschön, grün und umgeben von Felsen und Bergen.

Der erste Blick auf das Anwesen, vor allem wenn man nach 60km Traumlandschaft das prächtige  Schloss erblickt ist einfach der helle Wahnsinn. Berge, Felsen und mittendrin das herrliche und Prunkvolle „Kylemore Abby“ mit unbeschreiblichem Flair.

Die Geschichte ist ebenso herzergreifend. In Kürze hatte Mitchell Henry, Doktor Großindustrieller, Politiker und Pionier einen bleibenden Eindruck in Connemara hinterlassen. Die Romanze und Tragödie um Margaret Henry kann man heute immer noch hautnah auf dem Anwesen spüren und erleben. Da Mitchell seine Geliebte Margaret, welche bereits im Alter von 45 Jahren während eines Ägypten-Aufenthaltes tragisch nach nur 16 Tagen verstarb, erst gar nicht und schließlich nicht weit weg beerdigen wollte, lies er in Gedenken an sie ein Mausoleum nahe des Anwesens erbauen.

Hier wurde auch er, Mitchell Henry, 1910 im Alter von 84 Jahren, beigesetzt.

Auf dem riesigen und weitläufigen Anwesen befindet sich neben dem zauberhaften See  eine  Kirche im Gotischen-Stil, welche Sir Henry zum Andenken an seine geliebten Frau im Jahre 1877 östlich des Schlosses erbauen ließ.

Etwas weiter entfernt des Anwesens kann man den heute noch sehr liebevoll gepflegten „Victorian Walled Garden“ besichtigen. Hier finden sich einige Gewächshäuser, Blumen- und Gemüsebeete sowie ein einladendes Teehaus.

Hier nun einige Eindrücke von dieser tollen Tagestour:

André Winkler 25. Oktober 2017