// Holi Colors Festival Bonn //

Heute wurde es bunt im Bonner BaseCamp Young Hostel. Eines der ältesten und wohl ausgelassensten Feste der Welt findet seinen Weg seit einiger Zeit aus Indien nach Europa. In Indien dauert das „Fest der Farben“ mindestens zwei, in einigen Gegenden Indiens auch bis zu zehn Tagen.

Seit dem Jahr 2013 organisiert die Holi Concept GmbH etliche Festivals dieser Art in ganz Europa.

Ich hatte Lissy eine Karte zum Geburtstag geschenkt, da sie es immer gerne hat, gemeinsame Unternehmungen zu planen. Wir sind also nach einem gemeinsamen Frühstück in unsere weißen Outfits geschlüpft und noch bei kalten Temperaturen um 13 Uhr Richtung BaseCamp gelaufen. Die Location liegt in Bonn Gronau und ist von mir innerhalb 10 Minuten Fußweg zu erreichen. Als wir uns dem Gelände näherten hörten wir schon die Beats an den Bahngleisen entlang tönen.

Das Gelände war schon gut gefüllt, noch eine schnelle Zigarette, dann ging es ab durch die Kontrolle ins Spektakel.

In der Ecke des Geländes stand die Bühne, wo am ganzen Tag DJ Phunktjan (Köln) aufgelegt hat. Ein bunter Soundteppich, so Holi Colors Festival Bonn, kann von uns nur bestätigt werden. Von Charts, House, Techno, Soul und als Highlight der Sänger Cosmo Klein mit aufheizender Musik war alles dabei.

Endlich! Der erste Countown. Die Menge versammelte sich vor der Bühne, eng aneinander und dann hieß es 3,2,1… Farben hoch! Umgeben von einer bunten Staubwolke sieht man die Hand vor Augen nicht, atmen sollte man kurzzeitig nicht, bis die Wolke verzogen ist.

Und siehe da – die Sonne hatte uns erhört und strahlte auf das Partygelände. Jetzt strahlten die bunten Farben auf Körpern, Haaren und Shirts. Ein tolles Gemeinschaftsgefühl was man unbedingt mal miterlebt haben sollte.

Natürlich birgt so ein buntes Treiben auch Gefahren. So habe ich eine volle Ladung Farbe geradeaus ins offene Auge bekommen. Aber auch dafür war gesorgt und neben den Toiletten wurden vom Roten Kreuz die Augen ausgespült. Danach ging es wieder und ich konnte die farbenfrohe Menge wieder wahrnehmen.

Die Farben bestehen aus natürlichen Rohstoffen, somit sind diese gesundheitlich unbedenklich. Für Asthmatiker oder Kontaklinsenträger sind die Farbwolken aber definitiv nichts. Handys und Kameras sollte man, wie wir auch, in luftdichte Verpackungen verschließen, da der Staub so fein ist, dass dieser in die Öffnungen gelangen könnte. Das würde den Spaß dann unnötig bremsen – also Vorbereitung ist alles!

Das Festival in Bonn ist sehr klein und nicht vergleichbar zu der großen Holi Tour, wo beispielsweise in Köln am 13. Juni 2015 DJ´s wie Moguai, K-Paul und Drunken Masters auflegen. Das ist vom Rahmenprogramm schon viel höher gegriffen und macht das Erlebnis der Farben noch einmaliger.

Nach 6 Stunden farbenfrohem Partyrausch hatten wir dann vorerst genug, aber im BaseCamp ist noch nicht Schluss.

Kleine negative Anmerkung, an den Herren-WC´s sind keine Waschgelegenheiten, nicht mal normales Wasser. Das ist unhygienisch und ein No-Go, wenn man zum Beispiel nach 3 Toilettenbesuchen und 2 Farb-Countdowns eine Bratwurst mit der Hand essen möchte.

Aber sonst – Danke Holi – es war ein farbenfrohes, fröhliches Festival mit tollem Wetter und geilem Gelände.

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