Mein Ranking Freizeitparks in Deutschland

Dieser Beitrag liegt mir persönlich am Meisten am Herzen! Ich liebe Freizeitparks, den Nervenkitzel, schnelles Tempo, Achterbahnen und Zuckerwatte. Da liegt es nicht fern, dass ich häufig Freizeitparks besuche, nicht allein aus dem Grund, dass das Phantasialand ca. 15 Minuten von mir entfernt liegt. Deutschland hat hier viel zu bieten, oft lohnt es sich sogar mehrere Tage dort zu bleiben, denn alle Freizeitparks bieten tolle Themen-Hotels direkt am/im Park an. Meist haben die Übernachtungsgäste sogar einige Vorteile wie z.B. früheren Einlass in den Park.

Heute möchte ich euch ein paar Fakten über meine Top 3 der Freizeitparks in Deutschland liefern. Welche Sachen haben mir nicht gefallen und was waren die absoluten Highlights für Achterbahn-Freaks.

No.1: Europapark

Ort: Rust (Baden-Württemberg)
Fläche: 90 Hektar
Preis Tageskarte Erwachsener: 42,50 € (Sommer), 36,50 € (Winter)
Öffnungszeiten: Sommersaison täglich mindestens von 09.00 bis 18.00 Uhr

Der Europapark ist wohl bei den Meisten die absolute Nummer 1. Von der Größe her empfehle ich euch in jedem Fall mindestens 2 Tage, denn der Park ist weitläufig und es gibt eine Menge zu erleben. Über 100 Attraktionen und traumhafte Shows, 11 Achterbahnen und 13 europäische Themengebiete übertreffen alle Erwartungen.

Meine absoluten Highlights:

Den Adrenalin Kick „Silver Star“ gibt es seit 2002 im Park. Die Achterbahn die quer über die Parkplatzfläche des Parks fährt, 73 Metern Höhe misst, mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 130 km/h und enormen Fliehkräften bis zu 4 g fährt zeigt es dir so richtig! Die Fahrt dauert ca. 3 Minuten.

Die Katapultbahn „blue fire Megacoaster“ ist einer der Neuesten Attraktionen im Park. Die Eröffnung feierte sie 2009, ich selbst hatte auch schon das Vergnügen und kann nur sagen „KRASS-GEIL“! Nach dem Katapultstart reihen sich die Thrill-Elemente aneinander. Vier mal über Kopf, dem höchsten Looping einer Katapultbahn in Europa, einer gewagten 360 Grad-Schraube und 2 weitere Überkopf-Elementen. Die Fahrt dauert ca. 2 Minuten 20 Sekunden mit einem max. Tempo von 100 km/h. Die Anstehzeit war bei meinem Besuch sehr lange, da nur 1450 Personen pro Stunde befördert werden können und je nach Besucherandrang kann das schon mal eine Weile dauern – aber es lohnt sich definitiv!

Der Park hat 5 Themenhotels zu unterschiedlichen Konditionen.

Wir waren 3 Tage dort um alle Attraktionen zu erleben und diese Zeit würde ich jedem Vorschlagen. Das Themenhotel „Colosseo ****“ lässt den Charme Italiens auf den Gast übersprühen und hat in meinem Kopf den 5ten Stern definitiv auch verdient. Ein toller Aufenthalt, den ich euch gerne mit ein paar Impressionen näher bringen möchte.

 

No. 2: Heide-Park

Ort: Soltau (Niedersachsen)
Fläche: 85 Hektar
Preis Tageskarte Erwachsener: 44,00€ (Sommer) Unbedingt vorher online kaufen, dann spart ihr bis zu 9€!
Öffnungszeiten: Sommersaison täglich mindestens von 10.00 bis 18.00 Uhr

Von seiner Größe her kommt der Heide-Park direkt hinter dem Europapark und hat dementsprechend auch einiges zu bieten. Ein toller Aufbau, schnelle Attraktionen und die Nähe zum Serengeti-Park in Hodenhagen macht den Heide-Park definitiv interessant für ein gesamtes Wochenende.

Meine absoluten Highlights im Heide-Park waren:

Der im Jahre 2011 erste Dive Coaster „der Krake“ in Deutschland reißt dich in die Tiefe, knadenlos! Einige Sekunden blickst du von oben auf ein Schiffswrack in den Fängen einer Bestie und stürzt dann senkrecht in die Tiefe. Ein wirklich tolles Erlebnis, eine tolle Gestaltung der Achterbahn. Mit einer Höhe von 41 Metern und einer max. Geschwindigkeit von 103 km/h ist wohl das 87 Grad Gefälle der beeindruckenste Teil der Fahrt.

Die höchste und schnellste Holzachterbahn Europas „Colossos“ steht im Heide-Park. Der im Jahr 2001 gebaute Holzbrocken im Park lässt sich nicht übersehen. Mit 60 Metern Höhe und max. 110 km/h rasen die Züge über die 1.500m Länge. Ein einzigartiges Erlebnis und göttliches Vergnügen!

Im Park gibt es nur eine Sache, die uns wirklich geärgert hat, nämlich der Express Butler. Der Park bietet damit für eine zusätzliche Gebühr, für maximal 6 Personen, einen Express Butler, die virtuelle Warteschlange der Lieblingsattraktion an. Wir dachten hiermit Zeit einzusparen und alle Attraktionen erleben zu können, leider hat dieses Gerät andauernd nicht funktioniert und die Angestellten haben keine Ausnahme gemacht trotzdem an die Reihe zu kommen. Wir haben uns zum Ende des Besuches dann beim Service-Point beschwert aber erst nach 1 Stunde Diskussion einen Gutschein für den nächsten Besuch erhalten.

Ansonsten war der Aufenthalt wirklich super!!

Hier ein paar Impressionen aus dem Park:

No. 3: Phantasialand

Ort: Brühl (Nordrhein-Westfalen)
Fläche: 28 Hektar
Preis Tageskarte Erwachsener: 45,00€ Zeitweise bietet der Park die Aktion 1x zahlen, 2x Spass
Öffnungszeiten: Sommersaison täglich mindestens von 09.00 bis 18.00 Uhr

Das Phantasialand! Ich hatte durch die Nähe zum Park schon 2x eine Jahreskarte, sodass sich der wirklich überteuerte Eintritt lohnt, daher kann ich zu diesem Park wohl die meisten Informationen liefern. Das Phantasialand ist in 6 Themengebiete eingeteilt und besitzt vielerlei Attraktionen auf engstem Raum. Hier liegt auch schon der Unterschied zu den oberen Freizeitparks. In Brühl wird immer eine veraltete Attraktion abgerissen um Platz für Neues zu schaffen. So kommen wir auch direkt zu  meinem ersten Highlight in diesem Park:

Die neue „CHIAPAS-Wasserbahn“ ist die neuste Attraktion, die die 2 alten Wasserbahnen des Parks ersetzt. Eine große Bereicherung, leider hat der Park nach dem Bau der Wasserbahn den Eintrittspreis um 7 Euro erhöht. Hier erlebt man 6 Minuten Fahrtzeit und 53 Grad steile Abfahrten, tosende Wasserströme, Pflanzen und Felsen sowie Nervenkitzel pur. Eine tolle Attraktion und kein Vergleich mit der „alten“ Wasserbahn.

Mein absolutes Highlight bleibt aber die „Black Mamba“ im Herzen des Themengebietes „Deep Afrika“. Endlich hat das Phantasialand eine Achterbahn mit Looping, Überschlägen und Schrauben! Seitdem macht es auch wieder Spaß dorthin zu fahren, da die ganze Anlage schon wirklich passend angelegt ist. Dunkle Abgründe und Schluchten, schroffe Felswände und tosende Wasserfälle. Im ganzen Wartebereich nach dem Eingang zur Black Mamba bildet sich das Bild Afrikas wieder. Tiergeräusche und eine atemberaubende Anlage und mittendrin zwischt die Black Mamba vorbei.

Die einzigen Punkte an diesem Park, die ich negativ finde, sind der wirklich überteuerte Eintrittspreis für die kleine Fläche des Parks sowie die langen Wartezeiten an den Attraktionen. Der Park steuert aber dagegen und verlängert die Öffnungszeiten der Attraktionen meist wenn der Park gut gefüllt ist.

Das war mein Beitrag über Freizeitparks in Deutschland.
Für eine Nominierung unter die Top 3 waren der „Movie-Park Germany“ in Bottrop und der „Holiday Park“ in Haßloch nah am Phantasialand dran. Vielleicht reicht es bald für einen ausführlichen Bericht.

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick gewähren.

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