Ein Passwort wird per E-Mail an Sie geschickt

Der Traum Mallorca

Ihr Lieben, heute möchte ich euch über eine traumhafte Insel, nämlich Mallorca, berichten. Bei vielen ist sie bekannt als Ballermann-Feier-Insel, jedoch möchte ich euch heute die schönen Ecken und den Charme der Insel näher bringen. Denn die Insel nennt man unter Kennern auch „Insel der Vielfalt“, denn sie hat weit mehr zu bieten als den Ballermann in Palma. Ich war selbst 2005 eine Woche mit einer Truppe zum Party-Urlaub dort. Dazu aber gleich mehr.

Zunächst ein paar Fakten über die Insel selbst:

Mallorca gehört zu Spanien, somit auch zur EU. Somit ist für den Flug aus Deutschland lediglich der Personalausweis, ersatzweise der Reisepass, notwendig. Die Zollbestimmungen gelten wie in allen EU-Ländern (800 Zigaretten, 10 Liter Spirituosen, usw.). Die Hauptstadt von Mallorca ist „Palma“, wo auch der Flughafen ist.

Mallorca ist die größte Insel der Balearen-Gruppe und misst insgesamt eine Fläche von 3.603,7155 km2. Die Amtssprachen sind Katalanisch und Spanisch, wobei in den Touristengebieten auch Deutsch und Englisch gesprochen wird. Mallorca umfasst Gebirge, Täler und auch Gewässer, was die Vielfalt der Insel wirklich atemberaubend macht. Das Klima ist gemäßigt subtropisch und von den Jahreszeiten ähnlich wie in Deutschland. Die niederschlagsfreien Monate mit den meisten Sonnenstunden sind Mai bis September.

Die berühmte „Mandelblüte“ lockt viele Touristen aber schon im Januar bis Februar auf die Insel. Das Schauspiel ist wirklich beeindruckend und eine Reise wert. Ebenso für Sport und Freizeit ein beliebtes Reiseziel. Hier zählen Sportarten wie Wassersport, Trekking, Mountainbiken und Klettern zu den meist betriebenen Sportarten.

Partyparadies Mallorca

Mein erster Besuch auf der Insel war, wie schon oben erwähnt, ein reiner Partyurlaub. Gewohnt hatten wir im unteren Teil von Playa de Palma, Arenal. Diese beiden Teile von Mallorca sind Touristenlastig, zum Feiern aber wirklich lohnenswert. Wie es zur Zeit durch die vielen ausgesprochenen Verbote von Alkohol in der Öffentlichkeit usw. aussieht kann ich nicht beurteilen.

Zu dieser Zeit sind meine Ausgehtipps in Playa de Palma für Schlagerfans die „Bier- und Schinkenstrasse“ am Ballermann 6. Ebenso nahegelegen ist der „Megapark“, das „Oberbayern“ und für die Partydurstigen, die von Schlagermusik Abstand nehmen das „Riu Palace“. Im letzteren hatten wir wirklich tolle Abende für wenig Geld.

Traumparadies Mallorca

Der zweite Besuch im März 2010 war zum Baden im Meer zwar noch zu kalt aber ein angenehmes Klima um die Insel in Gänze zu entdecken. Für den Aufenthalt haben wir uns vor Ort einen Mietwagen gemietet, zugegeben wir haben fast 2 Stunden am Flughafen gewartet bis wir den Wagen hatten, zu den günstigen Preisen (100€ für 7 Tage) aber lohnenswert. (Anbieter: CarDelMar)

In den 7 Tagen haben wir wenig Zeit im Hotel verbracht, daher kam es uns nicht auf eine tolle Gegend für die Unterkunft an. Wir haben in Cala Millor an der Ostküste im Riu-Hotel gewohnt. Völlig ausreichend, wenn man sowieso plant die Insel zu erleben.

Am ersten Tag haben wir wegen der Nähe von Cala Millor aus die „Cuevas del Drach“, die Drachenhöhlen, am südlichen Ortsrand von Porto Cristo besucht. Ein tolles Spektakel, denn man wird in Gruppen durch die wirklich einzigartige Tropfsteinhöhle geführt. Weiter ist hier einer der größten unterirdischen Seen der Welt, der „Martelsee“ zu finden, worauf am Ende der Besichtigungstour ein klassisches Konzert auf einem Boot vorgetragen wird.

Später sind wir dann zum Yachthafen in Porto Cristo gefahren. In den Buchten des Hafens liegen schöne Bars, perfekt zum Ausklang des Tages.

Am nächsten Tag sind wir dann mit dem Leihwagen durch den nahegelegenen Safari-Zoo in Cala Millor gefahren. Ein aufregendes Erlebnis, denn die Paviane haben mir kurzweilig Angst gemacht. Sie waren plötzlich überall, auf dem Auto, auf der Motorhaube, rechts, links und einfach überall. Wir haben überlebt und konnten noch die anderen Tiere wie Giraffen, Nashörner, Zebras, Gazellen, Gnus und viele andere exotische Tiere bewundern. Wer nicht mit dem Leihwagen durch den Zoo fahren möchte, dem bietet der Zoo auch einen Safari-Zug an. Mein Fazit vom Gelände allgemein ist aber leider, dass es zwar viel zu sehen gibt, die Fläche aber weniger groß, ungepflegt und lieblos gestaltet ist.

Die nächsten Tage haben wir genutzt um über die wirklich tolle Stadt „Arta“ über „Can Picafort“ und „Alcudia“ zum Cap de Formentor zu fahren. Eine wirklich beeindruckende Landschaft und mit den ersten Beiden Tagen nicht vergleichbar. Man kann bis zum Leuchtturm am Cap de Formentor vorfahren und die eindrucksvolle Steilküste bewundern. Ein Panorama was auf dem Weg dahin wirklich den Atem raubt. Ebenso auf den Bildern zu sehen sind die Bilder der wirklich tollen Buchten, Städte und Landschaften.

Am Nachmittag sind wir dann vorerst ohne Zwischenstop über die Serra de Tramuntana (Gebirgszug im Nordwesten Mallorcas), Peguera, Palma und Algaida zurück zum Hotel gefahren. Nach dem Bestaunen dieser tollen Landschaft, den kleinen Orten an denen wir vorbeigefahren sind haben wir beschlossen den nächsten Tag den Nordwesten der Insel noch genauer zu entdecken.

Nicht ohne Grund hat die UNESCO die Serra de Tramuntana zum Welterbe erklärt. Die Berge bedecken eine Fläche von 1067 km2 der Insel und erstrecken sich über eine Länge von ca. 95km, weswegen es uns auch nicht möglich war noch alle Gemeinden der Region zu erkunden.

Am nächsten Tag führte uns der Start diesmal vom unteren Ende der Insel in den Ort „Estellencs“. Ein traumhafter Ort, wo man die Pfarrkirche San Juan Bautista bestaunen kann und die riesigen Terassenfelder, wo Tomaten- und Weinanbau betrieben wird.

Weiter im Serra de Tramuntana, dem Nordwesten der Insel, kommt die Gemeinde „Valldemossa“. Der in den Berg gebaute Ort bietet einen tollen Ausblick auf das Gebirge und macht Lust auf Mehr. Der Nordwesten verzeichnet übrigens das ganze Jahr über mehr Niederschläge als der gegenüberliegende Teil.

Ein kurzer Stop in „Sóller“ worüber man auch das Mittelmehr am „Port de Sóller“ erreichen kann. Mit dem sog. „Orangenexpress“ kann man hier mit einer Straßenbahnvom Bahnhof in „Sóller“ direkt zum Hafen am „Port de Sóller“ fahren.

Wir haben dann eine Wanderung ins „Blaue“ unternommen, wussten kein Ziel und hatten keine Route. Ich bin so froh, dass wir die Entdeckung vom Stausee „Cúber“ sonst nie gemacht hätten. Wirklich sehenswert, das Türkis des Wassers. Die Landschaft scheint unberührt. Alleine das Antreffen von freilebenden Steinböcken, beeindruckenden Schmetterlingen und der „Hydra von Mallorca“ (einer harmlosen Kapuzennatter) nimmt einen in den Bann der Natur.

Alle diese unberührten und beeindruckenden Orte sind nur fußläufig erreichbar, daher solltet ihr gut zu Fuß sein.

Alle diese Eindrücke sind in den Bildern gar nicht wiederzugeben. Ich rate jedem nach Mallorca zu reisen, sich einen Mietwagen zu nehmen und die Insel zu erkunden. Schon mit 3-4 Tagen könnt ihr die Wichtigsten Gemeinden und die Natur erleben.

Bei Fragen könnt ihr mich auch gerne anschreiben :-) Ich gebe euch gerne noch weitere Details.

Dann ist die Vorfreude auch größer.

Herzliche Grüße

André

Plane deine Reise
# Nützliche Reiseführer Mallorca
# Günstige Flüge
# Günstige Pauschalreise mit Frühbucherrabatt
# Kostenfreies DKB-Cash Konto mit Kreditkarte und weltweit kostenfrei Geld abheben

André Winkler 25. Oktober 2017