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Mit der Bucket List deine Ziele verfolgen.

Endlich ist sie fertig, meine Bucket List. Schon viel zu lange habe ich damit gewartet konkret zu werden und nun steht sie auf Papier, meine ganz persönliche Bucket List. Ich habe immer gedacht, dass ich meine Gedanken, Träume und Wünsche so gut im Kopf sortiert bekomme, dass ich so etwas nicht brauche. Das war ein riesen Irrtum, denn mir schwirren immer neue Ideen und Träume durch den Kopf, die mich begeistern und ich unbedingt machen möchte. Irgendwann wird es einfach zu viel und man vergisst Dinge wieder, bis sie einem wieder in den Kopf schießen.

Jeder kennt es, man hat täglich Termine und Stress, muss Dinge organisieren und verliert sich oft selbst aus den Augen. Mit einer Bucket List hast du alle Träume, deine ganz persönlichen Wünsche, immer vor Augen.

Was ist eine Bucket List?

Der Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie, „in die Kiste springen“ oder „den Löffel abgeben“. Wir Deutschen würden es eher so übersetzen, dass man eine Liste macht, wo alle Erfahrungen und Erlebnisse, Träume und Wünsche, die man im Leben unbedingt noch erfahren möchte, fertigt.

Warum brauchst du eine Bucket List?

Als Kinder hatten wir viele Träume. Ich wollte Feuerwehrmann werden oder Tierarzt. Jetzt sind es eher Dinge wie die Welt zu bereisen und ganz bestimmte Orte und Menschen zu erleben. Dinge zu tun wie ein Fallschirmsprung oder den Jakobsweg gehen. Auch über die Jahre setzt man andere Prioritäten, manche verlieren sich im Leben komplett selbst, weil sie nur am arbeiten sind, die Kinder zur Schule bringen, den Abwasch machen oder einen Kuchen backen müssen. Man rennt von Termin zu Termin, plant Monate im voraus sich zu treffen und ist gar nicht bei sich selbst.

Ich habe immer weniger Verständnis für diese Lebensweise und merke immer häufiger, wie mich das berufliche oder auch private Umfeld von mir selbst ablenkt. Meine Vorsätze und Träume geraten immer wieder in den Hintergrund. Ich denke das wird mit einer Bucket List anders. Man sollte vielleicht sogar den Dingen eine kleine und unabhängige Frist setzen, sodass man leicht gezwungen ist es endlich zu tun. Immer wieder zu sagen, dass machen wir nächstes Jahr oder das ist erst was für das späte Alter – warum eigentlich? Warum schieben wir immer wieder Dinge, die uns persönlich den absoluten Nervenkitzel bieten würden, so weit weg? Dinge die uns erfüllen und das Leben lebenswert machen. Das ist es, weshalb wir leben. Nicht die Arbeit oder unsere Verpflichtungen, welche uns von diesem kapitalistischen System aufgezwungen wird.

Ich bin kein Aussteiger, aber man sollte schon darauf achten, von diesem System nicht verschluckt zu werden.

Es ist dein Leben! Also, nimm dir ein paar Stunden Ruhe und Zeit, und schreib einfach mal auf, was für dich Leben heißt. Wenn du Schwierigkeiten hast, frag dich einfach, was du mit 1 Mio. Euro machen würdest oder du noch erleben willst, wenn du gesagt bekommst, nur noch 6 Monate zu leben. Diese Fragen haben es mir sehr einfach gemacht!

André Winkler 8. März 2018