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Stirbt der Ozean, sterben wir!

Meine Woche, indem ich mich intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt habe, ist nun vorüber. Natürlich hält die Fassungslosigkeit über die Menschen und das kranke System der Wirtschaft an, jedoch werde ich andere Wege in Angriff nehmen, um diese Welt ein wenig besser zu machen. Das fängt bei mir selbst an.

Viele Organisationen beschäftigen sich schon intensiv mit den Themen der Umwelt und der Zerstörung unserer Erde. Leider ist es immer nur ein kleiner Teil und bevor die Verbraucher nicht bewusster einkaufen und sich mit den Themen auseinandersetzen, hört der Kreislauf nicht auf. Wenn die Nachfrage vorhanden ist, werden auch weiterhin von der Wirtschaft Produkte produziert, welche der Umwelt großen Schaden zufügen.

Bei den ganzen Dokumentationen und Berichten, die es zu den Themen der Umweltverschmutzung gibt, kommt man an einen Punkt, wo man nicht mehr weis, wo man überhaupt anfangen soll. Es ist einfach so sagenhaft vielseitig und man kommt dann zu dem Gesichtspunkt, dass man alles aufgeben müsste. Der Mensch kann nur schwer mit Veränderungen umgehen, daher habe ich für mich nun einen Anfang gefunden, den ihr auch kinderleicht im Alltag integrieren könnt. Das Alles ohne auf euren Lifestyle verzichten zu müssen.

Vermeidet Pflegeprodukte mit Mikroplastik

Spätestens bei der Eröffnung der Drogerieketten, wo man für 0,90€ ein Duschgel bekommt, ist das ganze Thema noch schlimmer geworden. Nicht nur, dass jede Einzelne Verpackung aus Plastik besteht, so landet auch bei einem Großteil der Inhaltsstoff Mikroplastik im Abwasser und gelangt so in unsere Meere oder sogar wieder in unser eigenes Trinkwasser.

TIPP: Verwendet Seifenstücke und/oder schaut auf die Inhaltsstoffe. Einen Einkaufsratgeber gibt es hier, veröffentlicht vom BUND.

Der Wandel liegt in dir – Einfache Tipps für den Alltag

Vermeide Plastik beim Einkauf (es gibt gute Alternativen, hierzu mein Artikel Freikost Deinet). Nimm einfach einen Einkaufskorb oder eine Baumwolltasche. Verwende Mehrwegflaschen aus Glas!

Obst und Gemüse ohne Plastikverpackungen und Plastiktüte kaufen. Zu Hause wird es sowieso geputzt, gewaschen und gekocht.

Taschentücher im Kartonspender.

Statt Aufbackbrötchen zum Bäcker gehen.

Plastikpartybesteck nur aus Bequemlichkeit vermeiden. Nimm Mehrweg-Geschirr.

Seifenstücke statt Einweg-Plastikspender.

Tupperware-Behälter statt Gefrierbeutel.

Eis in der Waffel bestellen statt im plastikbeschichteten Becher.

Coffee to Go – eigene Behälter mitbringen oder Kaffee in der Tasse vor Ort genießen.

Werfe deinen Müll nie achtlos weg und trenne ihn wie vorgesehen. Nur so kann teilweise recycelt werden.

Mit diesen sehr einfachen Schritten trägst du schon dazu bei, die bis heute über 46.000 Teile Plastikmüll pro km2 Meer zu reduzieren. Die Meeresbewohner werden krank, und am Ende der Nahrungskette auch wir! Wir wundern uns, dass  wir an Krebs, Unfruchtbarkeit, Fettleibigkeit und Diabetes leiden? Es kommt alles zum Thema der Umwelt zurück! Beginnt jetzt!

Bildquelle: „Stephan Glinka / BUND“

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André Winkler 6. Oktober 2017