Ein Passwort wird per E-Mail an Sie geschickt

Eine schöne Rückreise durch die französischen Alpen.

Unsere Rückreise sollte, wie in meinem letzten Post schon erwähnt, durch die französischen Alpen zurück nach Deutschland gehen. Nachdem wir in den letzten zwei Wochen schöne Weinfelder und viele Städte am Meer erleben durften sollte also der Kontrast her.

Auf Empfehlung unseres Gastgebers haben wir also mit Maps unsere Rückreise über die Route Napoléon geplant. Als Ergebnis kam dabei folgendes raus:

Von Biot haben wir uns also auf den Weg Richtung Castellane gemacht, dem ersten Stopp auf unserer Route. Am schönsten ist der Teil zwischen Seyne und Chorges. Hier sind große Stauseen, teilweise sogar mit Badegelegenheit und künstlich angelegten Stränden zu finden. Aber auch die ganze Strecke ist ähnlich wie in Bayern, kombiniert aber mit dem Baustil aus Südfrankreich. Sandsteingebäude wie am Meer jedoch mit Panorama und großen Gipfeln.

Ich empfehle die Strecke nur, wenn man mit vielen Kurven keine Probleme hat. Die Straße schlängelt sich förmlich durch die Berge – oft merkt man gar nicht wenn man im nächsten Berg schon angekommen ist. Das Panorama ist teilweise wirklich stark beeindruckend und man muss sich für diese Art von Rückreise Zeit nehmen um an schönen Stellen auch mal zu pausieren.

Wir sind früh am Morgen aufgebrochen weil wir ja bis nach Bonn durchfahren wollten. Für diese circa 300 Kilometer lange Strecke haben wir allerdings mit unseren Stopps zum Fotografieren & Pausieren bereits 7 Stunden benötigt.

Wenn man im Anschluss Richtung Deutschland in Höhe von Lyon ist, merkt man ganz gewaltig die Veränderung der Bauweisen und Landschaften. Im oberen Teil Frankreichs hat man nicht mehr den schönen Flair von Sandsteingebäuden und den kleinen Gassen wie man ihn in Südfrankreich aber auch Italien findet. Schade!

Die letzten Stunden haben sich wirklich hartnäckig gezogen, denn wir wollten ja die Maut vermeiden. Das Ergebnis war dann eine insgesamt 20-stündige Fahrt von Biot nach Bonn. Hier merkt man stark die Strecken durch die Alpen, wo man nicht schneller als 50-60 km/h fahren kann bzw. darf. Das raubt Zeit und ich empfehle jedem der die Alpen mit Ruhe genießen möchte auch hier noch eine letzte Nacht ein Quartier zu suchen. So teilt man sich die Strecke, wie wir es auch schon auf dem Hinweg gemacht hatten, und man kommt fit und munter wieder zu Hause an.

So schnell geht eine Reise vorbei, die komplette Zusammenfassung und ein Video erwarten Euch in Kürze.

Viele Grüße und bonsoir

No votes yet.
Please wait...
André Winkler 22. Juli 2017