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Irland – Von Doolin auf die Träumerinsel Inishmore.

Vom schönen Hafenstädchen Doolin ging es dann weiter auf die wunderschöne Insel Inishmore. Diese gehört zur Inselgruppe „Aran Islands“, die aus 3 Inseln besteht. Inishmore ist die größte davon. Eine traumhafte Überfahrt mit dem Schiff dauert circa 1,5 Stunden. Das Schiff macht an allen Inseln halt. Die Überfahrt inkl. Rückfahrt kostet pro Person ca. 20€, wenn man handelt und zur Konkurrenz geht kann man hier noch einige Euros sparen.

Am Hafen von Doolin prügeln sich die Männer wie Marktschreier um die Touristen die aus dem Auto aussteigen. Auf der Insel kann ich ein B&B wirklich sehr empfehlen, hier hat auch schon meine Freundin Lissy gearbeitet und wir haben die Nacht hier verbracht. Die Gastgeber sind wirklich mega freundlich, beantworten einem alle Fragen zur Insel und die Zimmer sind sehr sauber und großzügig. Das B&B nennt sich „Seacrest“ und ist vom Hafen innerhalb von 5 Gehminuten zu erreichen.

Die Insel scheint sehr klein, um den Hafen herum spielt sich hier der Hauptbestandteil des Insellebens ab. Wir haben uns, nachdem wir das Gepäck abgegeben hatten, Fahrräder geliehen und sind über die ganze Insel gefahren.

Tipp: Tut so, als würdet ihr zum nächsten Fahrradverleih gehen, wenn man euch 10€ pro Tag und Rad anbietet. Wir haben dann nämlich nur die Hälfte bezahlt.

Das ist wirklich lohnenswert, die „Hop-on, Hop-off-Busse“ auf dieser Insel sind für Leute mit Gehbehinderung, aber Leute bitte nehmt euch ein Fahrrad oder erkundet die Insel zu Fuß. Die Busse kosten unnötig Geld und zu den Attraktionen der Insel kommen diese auch nicht und man muss wandern.

Die Attraktionen Dún Eoghanachta, Dún Aonghasa und Dún Eochla sind jetzt keine Brüller, jedoch trotzdem sehenswert. Wenn man wenig Zeit hat und nur eine Tagestour auf die Insel unternimmt, sollte man sich auf die Wanderung zum Black Fort (Dún Duchathair) sowie zum Warm Hole beschränken.

Wir sind auch über eine Steinlandschaft zum Black Fort gewandert (die Fahrräder mussten wir bei der Hälfte stehen lassen, da die Strecke aus viel Steinen besteht und man nicht mehr fahren konnte) und haben die Steilklippen entdeckt. Der Name Black Fort oder Black Hole hat auf sich, dass die Klippen mehrere Buchten bilden und der Atlantik laut tösend gegen die Klippen knallt. Wirklich ein tolles Spektakel, was man gesehen haben muss.

Das schöne hier, es sind kaum Touristen dort und man kann die Geräuschkulisse mit deren Landschaft in vollen Zügen genießen und die Gedanken treiben lassen.

Hier nun unsere Überfahrt mit den Eindrücken von der Insel Inis Mór:

André Winkler 25. Oktober 2017