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Das freundliche Paradies Thailand.

Mein erster Beitrag über eine unglaubliche Reise, die ich im November 2011 unternommen habe. Bei so vielen Eindrücken und Erlebnissen ist das größte Problem den Anfang zu finden, ich hoffe jedoch, dass ich euch den Charme und das paradisische Thailand dadurch ein wenig näher bringen kann.

Da ich damals noch keine Erfahrungen mit dem Gebiet Asien hatte was das Reisen angeht haben wir die Reise leider im Reisebüro zusammenstellen lassen. Nach den Gesprächen mit Mitreisenden würde ich jedem empfehlen von Deutschland nur die Flüge zu buchen. Inlandsflüge, Überfahrten mit der Fähre sowie die Unterkünfte sind im Schnitt 20-30% günstiger, wenn ihr diese direkt vor Ort bucht. Bei unserer Reise hätten wir im Rückblick rund 400€ p.P. sparen können.

Günstige Flüge nach bspw. Bangkok von Frankfurt am Main (Die Reisedauer nach Bangkok beträgt ca. 11 Stunden) gibt es schon ab 450€. Dies ist abhängig von der Reisezeit. Die ideale Reisezeit für Thailand ist November bis April, denn im Sommer herrscht in Thailand Regenzeit. Das Klima weicht außerdem von Insel zu Insel noch einmal ab.

Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao, die Inseln worüber ich schreiben werde sind ganzjährig gut zu bereisen. Die Regenzeit auf diesen Inseln herrscht von Oktober bis November, wobei hier der Vorteil besteht, dass der Regen in heftigen aber kurzen Schauern kommt. Hierzu in meinem Beitrag später mehr :-)

Unsere Reise startete mit einer Direktfluglinie von „Thai-Airways“ von Frankfurt am Main. In Bangkok angekommen hatten wir direkt im Vorfeld einen Inlandsflug nach Koh Samui gebucht. Diesen könnt ihr schon ab 100-120€ p.P. online buchen.

Solltet ihr in Bangkok längere Stunden Aufenthalt haben ist das überhaupt nicht schlimm! Der Flughafen in Bangkok hat viel zu bieten und lässt die Wartezeit schnell vergehen. So kann man sich in zahlreichen Duty Free Shops die Zeit verbummeln oder sich vom langen Flug erholen. Das Highlight auf unserer Reise in meinen Augen. Zahlreiche Lifestyleangebote wie Rückenmassage oder Fußreflexzonenmassage direkt im Flughafen. Ein Traum! Und das ganze zu wirklichen Tiefpreisen (dachten wir, bis wir uns in Koh Tao später fast täglich massieren haben lassen).

Hier einige Eindrücke vom Flughafen in Bangkok:

Wir haben dann mit dem Inlandsflug die Insel Koh Samui erreicht. Ein Kontrastprogramm zum klimatisierten kilometerlangen Flughafen in Bangkok. Ein Freiluft-Flughafen mit Grünflächen und paradiesischer Umgebung zum Warten. Auch hier möchte ich euch die Eindrücke nicht vorenthalten, seht selbst:

Von dort aus wurden wir dann mit einem Transfer (Kosten ca. 35€) zur Abfahrtsbucht von Koh Samui gefahren. Von dort aus fahren dann regelmäßig Fähren auf die Insel Koh Tao (diese Insel hat keinen eigenen Flughafen und ist nur mit dem Schiff zu erreichen). Die Kosten hierfür liegen bei ca. 12€ p.P. und man kann die Tickets bequem schon online vorab beim Anbieter direkt erwerben.

Die Überfahrt war schon das erste Abenteuer, da das Schiff sehr voll, das Personal sehr unfreundlich, und der Wellengang unerfreulich war. Auch hiervon gibt es natürlich Impressionen wie das Personal wegen des starken Wellengangs das Gepäck im vorderen Bereich des Schiffs ins Unterdeck befördert hat. Ich war wirklich froh, dass wir nichts zerbrechliches in den Koffern hatten. Diese Sachen wären in 1000 Teile zerbrochen.

Ich hatte dann noch Bekanntschaft mit den unsauberen Toiletten auf dem Schiff gemacht, da mir der starke Wellengang (unter Deck noch schlimmer als oben an der frischen Luft) wirklich zugesetzt hat. Als das Abenteuer dann dem Ende entgegen kam und ich froh über mein Leben und die Anwesenheit meines Gepäcks war wurden wir vom Anleger mit einem Pick-Up zum Hotel gefahren. Das ist wohl, neben dem Mofa, das gängiste Verkehrsmittel auf der Insel und ob die Fahrzeugführer wirklich schon 18 sind oder gar einen Führerschein haben ist fraglich.

Im Hotel angekommen musste ich mich erstmal von dem Schrecken der Anreise und dem Jetlag erholen, was aber in diesem Paradies was uns erwartete nicht schwer war. Traumhafte und offen gehaltene Dschungelhütten, großzügig und sauber. Die Begrüßung lief, wie bei Thais üblich, sehr freundlich und traditionell ab. Thais schütteln sich nicht die Hände, wenn sie einander grüßen, sondern praktizieren den Wai. Dabei werden beide Hände in kath. Gebetshaltung aneinandergepresst. Die Höhe der Hände verrät den sozialen Rang. Je höher die Hände gehalten werden, desto ranghöher ist die gegrüsste Person. Eine normale Person wird auf Kinnhöhe gegrüsst.

Eine ebenso wirklich ungewöhnliche Tradition ist, dass keine Räume oder Häuser in Thailand mit Schuhen betreten werden. So lassen alle Angestellten und Gäste die Schuhe vor der Tür stehen.

 Für Leute die Probleme mit exotischen Tieren haben kann ich Koh Tao nicht empfehlen. Passiert ist mir zwar nichts, jedoch hatte ich es teilweise schon mit der Angst zu tun. Da die Anlage bzw. die ganze Insel einem Dschungel ähnelt trifft man hier auf Echsen, Schlangen und Spinnen. Die Insel Koh Tao gilt noch immer als Geheimtipp für Taucher. Touristenmassen wie auf Koh Samui oder Phuket brauchst du hier nicht zu fürchten. Mit 22 Quadratkilometern zählt Koh Tao zu den kleinsten Inseln von Thailand. Viele Hotels, aber auch viele Tauchschulen bieten die besondere Gelegenheit einen sehr günstigen Tauchkurs zu belegen. Das lohnt sich für Interessierte in jedem Fall, da die Sichtweiten bis zu 30 Meter keine Seltenheit sind. Zu den beliebtesten Tauchplätzen zählen „Chumporn Pinnacle“, „White Rock“ und „Shark Island“. Man kann sich auf unberührte Unterwasserwelten, Korallenriffe und dem kristalklares Wasser freuen.

Neben dem Tauchen sollte man in Thailand die kulinarischen Köstlichkeiten für wenig Geld unbedingt ausprobieren. Für ein Hauptgericht zahlt man auf Koh Tao umgerechnet etwa 2-3€. Wenn man an einem der vielen Straßenstände isst wird es noch günstiger. Zugegeben der Magen muss sich erst daran gewöhnen, dass die Lieferung von Speisen auf die Insel häufiger mal die Kühlkette unterbrechen und eben auf offener Straße gekocht wird aber vom Geschmack her ein wirklicher Traum. Bei empfindlichen Magen isst man am Besten scharf und trinkt viel Alkohol dazu, dann dürftet ihr abgesichert sein. Es gibt tolle Restaurants direkt am Meer. In Thailand sitzt man gewöhnlich zum Dinner auf dem Boden, daher betreten diese auch die Räume nicht mit Schuhen und achten streng auf die Sauberkeit der Böden. Achte außerdem immer darauf, dass Kopf und Haar von Thais nicht berührt werden. Sollte das doch einmal passieren bitte höflich um Entschuldigung.

Die Lebensquelle Thailands ist der Reis. Vermeide es unbedingt Reste in den Abfall zu werfen.

Von den Bräuchen zurück zum Kulinarischen. Auf dem rechten Bild seht ihr eine übliche „Markthalle“ wo mehrere Stände stehen. In der Mitte sind Plätze für alle Gäste. Man bestellt sich am Stand einer Wahl Speisen und Getränke und nimmt Platz. Die Markthalle in Koh Tao hatte ganztägig bis zum späten Abend geöffnet.

An einem Abend hatten wir uns mit Angestellten unseres Resorts unterhalten. Durch diese Kommunikation kann ich nur zu 100% unterschreiben wie gastfreundlich Thais sind. Sie sind immer bemüht dir alle Wünsche zu erfüllen und dir den Aufenthalt so schön wie möglich zu machen. Also sollte man diesen Menschen auch den wirklich verdienten Respekt entgegenbringen.

Wir wurden schließlich eingeladen die 3 Jungs auf die andere Seite der Insel zu begleiten. Am Sairee Strand gibt es unendlich viele Bars mit Live-Bands, Evergreen und Reggea Musik. Feierfreudige kommen natürlich mit Party Musik auch auf ihre Kosten. Die Anreise dorthin war unser nächstes Abenteuer, denn wir wurden auf Mofas, ohne Helm, mitgenommen. Bei den unausgebauten schlechten Straßen auf Koh Tao und den vielen Schlaglöchern hatten wir auch am nächsten Tag noch Freude. Fazit aber war, dass es sich definitiv gelohnt hat die andere Seite der Insel aufzusuchen. Die Lotus Bar lädt bei Meerblick und Dämmerung auf einen gemütlichen Cocktail ein aber wir haben getanzt, denn alle waren fröhlich und am tanzen. Direkt am Wasser gab es Feuer-Shows (s. Impressionsbilder). Ein wirklich gelungener Abend mit tollen freundlichen Leuten (Touristen sowie Landsleute).

Zum Gesamteindruck der Insel kann ich nur folgende Zusammenfassung bringen:

Ein Traumparadies, tolle Buchten, interessante Menschen und Möglichkeiten für Interessen von Jedermann. Meine Eindrücke fasse ich von der Insel noch einmal in Bildern zusammen und freue mich über eure Anteilnahme :-)

Sonnige Grüße

 

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André Winkler 25. Oktober 2017